Zwei Tage nach seinem Wechsel vom MSV Duisburg zum FC Schalke 04 II hat Sascha Dum gegen Rot-Weiß Oberhausen (2:2) sein Debüt gefeiert.

Schalke II

Dum überzeugt bei seiner Premiere

Martin Herms
27. August 2015, 08:47 Uhr
Foto: Ketzer

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Zwei Tage nach seinem Wechsel vom MSV Duisburg zum FC Schalke 04 II hat Sascha Dum gegen Rot-Weiß Oberhausen (2:2) sein Debüt gefeiert.

Auf der Zielgeraden der ersten Transferperiode hat der Schalker Nachwuchs prominenten Zuwachs erhalten. Am Montagabend wurde bekannt, dass der 65-fache Bundesligaprofi [person=1694]Sascha Dum[/person] vom MSV Duisburg zur U23 der Königsblauen wechseln wird. Der ehemalige Leverkusener hatte bei den Zebras trotz seiner Beliebtheit bei den Fans keine Zukunft mehr und soll nun mit seiner Erfahrung die Regionalliga-Reserve der Schalker führen. Dieser Aufgabe durfte er schon zwei Tage nach seiner Verpflichtung erstmals im Wettkampf nachkommen.

Beim 2:2-Remis in der Veltins-Arena gegen Rot-Weiß Oberhausen stand Dum in der Startelf. Der 29-Jährige wurde von Trainer Jürgen Luginger in der Innenverteidigung aufgeboten und erledigte seine Aufgabe trotz kurzer Eingewöhnungszeit zufriedenstellend, wenngleich der einstige U21-Nationalspieler sicher noch reichlich Luft nach oben hat. "Man hat gleich im ersten Spiel gesehen, dass Sascha eine wichtige Verstärkung für uns sein kann. Obwohl er erst zwei Tage lang bei uns ist, hat er unserer Abwehr sehr viel Stabilität verliehen", fand Luginger.

Mit Dum hat der Schalker Coach neben Keeper Christian Wetklo nun einen weiteren Routinier in seinen Reihen, der die jungen Spieler in die Errfolgsspur führen soll. Nach zwei mageren Zählern aus den ersten vier Spielen kann nicht von einem erfolgreichen Saisonstart gesprochen werden. Eine Zitterpartie wie im Vorjahr, als die U23 erst zwei Spieltage vor Schluss den Klassenerhalt sicherte, soll dieses Mal vermieden werden. Dabei soll Dum behilflich sein. "Wir haben in der Defensive noch jemanden gesucht, da wir auch wichtige Spieler wie [person=5743]Marcel Sobottka[/person] verloren waren. Als die Möglichkeit da war, Sascha zu holen, haben wir zugeschlagen. Er wird uns mit Sicherheit nach vorne bringen", glaubt Luginger.

Autor: Martin Herms

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