Auch nach dem zweiten Spieltag bleibt die gerade in der Offensive hochkarätig besetzte Uerdinger Mannschaft von Michael Boris torlos.

KFC

Kollektive Unzufriedenheit mit Punkt- und Torausbeute

Miguel Thome
23. August 2015, 19:18 Uhr
Foto: Frank Gröner

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Auch nach dem zweiten Spieltag bleibt die gerade in der Offensive hochkarätig besetzte Uerdinger Mannschaft von Michael Boris torlos.

Daran änderte gegen Schonnebeck auch das Debüt von Stareinkauf Mo Idrissou nichts. Beim 0:0-Unentschieden gegen stark aufspielende Schonnebecker spielte der Kameruner durch und ließ in einigen Szenen seine Klasse aufblitzen, baute in der zweiten Halbzeit aber stark ab, was die Frage nach seiner Fitness aufwirft. „Wir wollten ihn nicht über die volle Distanz spielen lassen, wegen des Spielverlaufs wollten wir ihn mit seiner Präsenz aber dann auch nicht rausnehmen“, rechtfertigte sich Michael Boris.

Mit dem Spiel seiner Mannschaft, die erneut Durchschlagskraft und Effizienz im letzten Angriffsdrittel vermissen ließ, war er grundsätzlich einverstanden, haderte aber mit der Punkt- und Torausbeute. „Damit sind wir nicht zufrieden. Wir hatten unsere Torchancen, waren sehr präsent. Leider war der Pfostenschuss nicht drin. Gegen einen tiefstehenden Gegner fehlt uns noch der letzte Punch, wir müssen den Ball einfach mal über die Linie bringen.“

Der Aufsteiger aus Essen machte dem Favoriten das Leben über weite Strecken mit intensivem Angriffspressing sehr schwer, stand defensiv höchst kompakt und hatte seinerseits sogar Chancen auf den Sieg. „Die Innenverteidiger wachsen über sich hinaus, aber das wird jetzt bei jedem Gegner so sein“, weiß Boris um den zusätzlichen Motivationsschub, den seine Mannschaft dem Gegner verleiht.

Sein Gegenüber auf der Trainerbank, Dirk Tönnies, zeigte sich nach dem überraschendem Remis hingegen hochzufrieden: „Wir sind überglücklich, der Punktgewinn fühlt sich wie ein Sieg an. Riesen Kompliment an die Mannschaft, das war ein absolutes Highlight.“

Autor: Miguel Thome

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