Der Aufsteiger Marl-Hüls deklassierte den Vorjahres-Dritten aus Rhynern mit einem 5:0-Kantersieg.

Beim TSV Marl-Hüls

Klatsche für Rhynern

Maximilian Gerhard
23. August 2015, 18:42 Uhr
Foto: Thorsten Tillmann

Foto: Thorsten Tillmann

Der Aufsteiger Marl-Hüls deklassierte den Vorjahres-Dritten aus Rhynern mit einem 5:0-Kantersieg.

Nach starkem Beginn sorgte ein Platzverweis für den Einbruch der Gäste. Schon in den Anfangsminuten machte Rhynern Druck, sodass es zunächst nur in eine Richtung ging. Allein Lennard Kleine hatte vier große Chancen zur Führung für die Gäste. Dieser verschwenderische Umgang mit den Chancen sollte sich im späteren Verlauf der Begegnung noch rächen.

Die Schlüsselszene des Spiels ereignete sich in der 27. Minute mit der Gelb-Roten Karte für [person=8782]Christoph Debowiak[/person], der aufgrund des zweiten harten Fouls binnen drei Minuten früher unter die Dusche musste. Die Überzahlsituation wurde vom TSV sofort eiskalt ausgenutzt. [person=7690]David Sdzuy[/person] zog von der linken Strafraumgrenze ab und konnte und traf zur Führung für die Hausherren. Kurz danach vollendete [person=251]Christian Erwig[/person] einen cleveren Pass in die Schnittstelle der Westfalia-Abwehr mit dem 2:0. In der zweiten Hälfte fand der SV nicht mehr zurück zu seinem Konzept, stattdessen legte erneut Erwig nach. Damit war das Aufeinandertreffen praktisch entschieden. Volker nach einem Freistoßtrick und Erwig per Elfmeter schraubten das Ergebnis sogar noch in die Höhe.

"Nach 25 Minuten müssen wir eigentlich 3:0 führen. Aber vor dem Tor hat uns die letzte Konsequenz gefehlt", haderte Rhynerns Trainer Björn Mehnert mit der schwachen Chancenverwertung seiner Mannschaft. Der kuriose Platzverweis, der einem solchen Führungsspieler nicht passieren dürfe, habe dann zum Einbruch beigetragen. "Individuelle Fehler und die große spielerische Stärke des Gegners haben zu den Gegentreffern geführt. Damit haben wir den Saisonstart in den Sand gesetzt", resümierte der Coach.

Sein Kollege Michael Schrank sprach von einem "sehr intensiven Spiel in der ersten Hälfte" und erinnerte an das Glück seines Teams zu Beginn der Partie. Deshalb betonte er: "Das hätte auch ganz anders ausgehen können, wenn Rhynern die zahlreichen Möglichkeiten genutzt hätte".

Autor: Maximilian Gerhard

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