Besser hätte Mahir Sagliks Einstand gar nicht laufen können. Der frisch verpflichtete Angreifer vom 1. FC Saarbrücken hatte noch keine Trainingseinheit mit seinen neuen Mannschaftskollegen bestritten, da markierte er schon seinen ersten Treffer für den WSV Borussia – das Führungstor beim 2:0 gegen den Oberligisten SSG Bergisch Gladbach.

WSV Borussia: Saglik und der Klassen-Sprung

Traum-Einstand statt Trauma

19. Juli 2007, 22:41 Uhr

Besser hätte Mahir Sagliks Einstand gar nicht laufen können. Der frisch verpflichtete Angreifer vom 1. FC Saarbrücken hatte noch keine Trainingseinheit mit seinen neuen Mannschaftskollegen bestritten, da markierte er schon seinen ersten Treffer für den WSV Borussia – das Führungstor beim 2:0 gegen den Oberligisten SSG Bergisch Gladbach. "Das war einfach optimal", grinst der Angreifer, der einen Vertrag bis 2009 unterschrieben hat.

Dass er mit dem Toreschießen kein Problem hat, zeigte er nicht erst in der letzten Saison, als er 15 Treffer in 28 Partien für den FCS markierte. Im Karriere-Durchschnitt trifft der Knipser in jedem zweiten Spiel. Wenn er diesen Wert bestätigt, könnte er auch Tobias Damm vergessen machen, auf dessen Rückkehr die Wuppertaler nach wie vor hoffen. Eine bestimmte Anzahl an Buden hat sich der 24-Jährige aber nicht vorgenommen: "Für mich ist wichtig, dass das gesamte Team überzeugt. Schließlich wollen wir alle erfolgreich sein."

Bei Saglik ist das weit mehr als eine dahingesagte Phrase. In den letzten drei Jahren musste der Goalgetter gleich drei Abstiege erleben. Zunächst mit Borussia Dortmund II, dann mit dem österreichischen Erstligisten Admira Wacker Mödling, zuletzt mit Saarbrücken. Entwickelt sich da etwa ein Trauma? "So eine Serie ist einfach unglaublich", schüttelt der Single mit dem Kopf.

Nun hofft er, den Klassen-Sprung in die andere Richtung vollziehen zu können. Zumindest tut er das insgeheim, denn das Wort Aufstieg will er nicht übermäßig strapazieren. "Wir wollen oben mitspielen. Wie hoch wir kommen, muss man abwarten. Aber klar ist, dass wir vor niemandem Angst haben müssen. In der Klasse ist kein Verein viel stärker als wir", betont Saglik. Sein Zusatz: "Die Zweite Liga wäre ein Traum."

Den hätte sich der gebürtige Paderborner schon jetzt erfüllen können, ausgerechnet sein Heimatverein zeigte sich brennend interessiert: "Aber SCP-Trainer Holger Fach kam nicht so überzeugend rüber. Ich will doch schließlich auch spielen." Die Möglichkeit dazu hat er beim WSV ohne Frage.

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