Am Donnerstagabend geht es endlich wieder los: Für insgesamt sechs DEL-Klubs startet an diesem verlängerten Wochenende die Pflichtspielsaison 2015/2016.

Eishockey Champions League

Neuer Modus, neues Glück?

20. August 2015, 13:13 Uhr
Foto: Tillmann

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Am Donnerstagabend geht es endlich wieder los: Für insgesamt sechs DEL-Klubs startet an diesem verlängerten Wochenende die Pflichtspielsaison 2015/2016.

Mannheim, Berlin, Ingolstadt, Hamburg und die beiden rheinländischen Teams aus Krefeld und Düsseldorf wollen auf internationalem Eis überzeugen.

Dies wollte im letzten Jahr so gar nicht klappen. Alle sechs deutschen „Champions Hockey League“-Teilnehmer schieden in der Vorrunde aus. In diesem Jahr könnte aber ein neuer Modus dem halben deutschen Dutzend in den Schläger spielen. Nun werden 16 Dreier-Gruppen gebildet, jeder empfängt jeden Gegner einmal zu Hause. Nach vier Spielen qualifizieren sich die besten beiden Teams jeder Gruppe für das Sechzehntelfinale.

Grund genug für die Krefeld Pinguine, das Abschneiden aus dem letzten Jahr vergessen zu machen. Gegen die skandinavischen Teams Skellefteå AIK, IFK Helsinki und Sǿnderjyske Vojens holten die Frackträger aus sechs Spielen nur einen Sieg (in Vojens). Der deutlich dickere Brocken gastiert bereits am Donnerstagabend im König-Palast. Die Finnen von Kärpät Oulu holten seit 2004 satte sechs Meistertitel in einer der stärksten Ligen Europas und fahren als amtierender Champion an die Westparkstraße. Wichtig: KEV-Trainer Rick Adduono kann voraussichtlich auf seinen kompletten Kader zurückgreifen.

Zwei Tage nach dem alten Rivalen von der anderen Rheinseite steigt dann auch die Düsseldorfer EG mit einem Heimspiel gegen die Black Wings Linz in die CHL ein. Für Rot-Gelb ist es die erste Teilnahme am noch recht jungen europäischen Klubwettbewerb, diese verdiente man sich mit einer überraschenden Halbfinalteilnahme in der letzten Saison. Bei der DEG schlug das Verletzungspech aber bereits zu: Verteidiger Jakub Ficenec (Meniskusschaden) und Stürmer Christoph Gawlik (Kreuzbandriss) stehen Coach Christof Kreutzer monatelang nicht mehr zur Verfügung. Immerhin wird Kreutzer wohl auf Stürmer Travis Turnbull zurückgreifen (können). Der letztjährige DEG-Top-Torjäger stieg zwar erst vor wenigen Tagen ins Mannschaftstraining ein, da sich die Geburt seines ersten Kindes länger hinauszögerte als geplant. Aber gegen die vor allem offensiv gefährlichen Oberösterreicher könnten der DEG Turnbulls Qualitäten wohl schon jetzt helfen.

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