Rot-Weiß Oberhausen hat einen erfreulichen Saisonstart hingelegt. Der entscheidende Mann in den ersten beiden Spielen war Stürmer David Jansen.

Rot-Weiß Oberhausen

Jansen ist wieder in Topform

Martin Herms
19. August 2015, 14:35 Uhr
Foto: Tillmann

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Rot-Weiß Oberhausen hat einen erfreulichen Saisonstart hingelegt. Der entscheidende Mann in den ersten beiden Spielen war Stürmer David Jansen.

Der 27-jährige Angreifer hat alle drei Treffer der Kleeblätter selbst erzielt, in Ahlen (2:0) führte er sein Team am Dienstagabend mit einem Doppelpack zum ersten Sieg der jungen Spielzeit. Ahlens Trainer Antwerpen bezeichnete Jansen anschließend als denjenigen, der den Unterschied ausgemacht habe. "Eine solche Qualität können wir uns leider nicht leisten. Deshalb hat RWO das Spiel auch gewonnen", meinte Antwerpen.

Tatsächlich haben die ersten Spiele die Erkenntnis geliefert, dass der ehemalige Chemnitzer seine Topform zurückerlangt hat. In der Rückrunde der vergangenen Saison schwächelte Jansen erstmals über einen längeren Zeitraum im RWO-Trikot. Nur zwei Treffer gelangen ihm nach der Winterpause. Ursächlich für diese magere Quote waren anhaltende Rückenprobleme. Jansen, der in den anderthalb Jahren zuvor der Oberhausener Dauerbrenner war und nahezu jede Minute auf dem Platz stand, quälte sich regelrecht durch die letzten Wochen. So konnte er seinem Team in den wichtigen Partien - wie etwa dem Pokalfinale in Essen - nicht wie gewohnt weiterhelfen. "Ich war heilfroh, als die Saison vorbei war. Die Pause habe ich einfach gebraucht, um wieder Kraft zu tanken. Jetzt bin ich endlich schmerzfrei und kann meine Leistung bringen. Bisher klappt das zum Glück ganz gut", schmunzelt Jansen.

Ein weiterer Grund für den Aufschwung des baumlangen Stürmers ist die Umstellung auf ein 4-4-2-System. Das Zusammenspiel mit Neuzugang [person=2317]Simon Engelmann[/person] klappt bereits wie gewünscht. Den zweiten Treffer in Verl bereitete der ehemalige Verler mustergültig vor. Auch in puncto Defensivarbeit wird der fleißige Jansen endlich entlastet. "Wir teilen uns die Arbeit gut auf. Als alleiniger Stürmer war das phasenweise sehr hart. Jetzt geht auch Simon nach außen und holt die Bälle ab. Wir harmonieren sehr gut, natürlich gilt das auch für Raphael", sagt Jansen.

Mit [person=10147]Raphael Steinmetz[/person] sitzt derzeit ein weiterer Angreifer auf der Bank, der im Vorjahr zweistellig getroffen hat. Trainer Andreas Zimmermann ist mit seiner Abteilung Attacke rundum zufrieden. "Die drei Jungs sind gut drauf und es freut mich natürlich für David, dass er schon drei Tore gemacht hat. Aber auch die beiden anderen sind bald dran. Da mache ich mir keine Sorgen", betont "Zimbo".

Autor: Martin Herms

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