Vorwärts Epe feierte zum Start einen deutlichen 5:1-Sieg über den TSV Marl-Hüls II.

Vorwärts Epe

"Es kommt auf die Einstellung an"

Tobias Hinne-Schneider
18. August 2015, 10:07 Uhr

Foto: Griepenkerl

Vorwärts Epe feierte zum Start einen deutlichen 5:1-Sieg über den TSV Marl-Hüls II.

[person=28517]Oliver Temelkov[/person] avancierte mit drei Toren zum Matchwinner. Epe-Coach Jochen Wessels bot den 27-Jährigen an der Seite seines Bruder [person=25809]Aleksandar Temelkov[/person] in der Sturmspitze auf - mit durchschlagendem Erfolg. In der 16. Spielminute schlug Oliver das erste Mal zu, ehe er zum 3:0 (42.) und zum 5:1 (80.) einschob. Neuzugang [person=11772]Marcel Terhaar[/person], der vom Oberligisten SuS Stadtlohn an den Wolbertshof gewechselte Devensivspieler, erzielte das 2:0 und bewies gleich, welche Verstärkung er für die Wessels-Elf sein kann. Kapitän [person=18577]Gerard Monnikhof[/person] erzielte per Strafstoß das 4:1, nachdem Maximilien Buhl zwischenzeitlich verkürzen konnte.

"Wir haben uns schwer getan, Marl-Hüls hat mit zwei Viererketten sehr gut verschoben. Aus vier oder fünf guten Aktionen sind uns dann drei Treffer gelungen, das spricht für die Qualität unserer Angreifer", schilderte Wessels den Verlauf der ersten Spielhälfte. Der Dritte der letzten Saison präsentierte sich bereits in einer guten Frühform, auch wenn der Trainer noch einige Wochen Arbeit vor sich sieht, um noch besser in Form zu kommen. Trotz des hohen Sieges gab es auf Seiten der Epener zwei Wermutstropfen zu beklagen, so zog sich Aleksandar Temelkov eine Prellung am Fußgelenk zu. [person=30434]Arthur Kummert[/person] wurde keine 60 Sekunden nach seiner Einwechslung so schwer gefoult, dass voraussichtlich zwei Bänder lädiert sind. "So etwas ist unbegreiflich, wir führen mit 5:1 und plötzlich kommt es zu solchen Übergriffen", echauffierte sich Wessels über die harte Gangart des TSV in der Schlussphase.

Westfalia Gemen und Viktoria Resse sind aufgestiegen und trotzdem sieht der Coach seine Mannschaft nicht in der Favoritenrollen. Zu schwer einzuschätzen seien die Absteiger VfB Hüls und SV Gescher. "Wir wollen oben mitspielen, das ist keine Frage. Allerdings ist so etwas nur sehr schwer planbar. Die Bezirksliga ist immer für Überraschungen gut", weist Wessels gleich einmal auf die Auftaktniederlage des ehemaligen Oberligisten hin. Der VfB Hüls unterlag dem SuS Olfen mit 1:3. "In der Liga kommt es auf die Einstellung an", spricht Wessels aus seinem eigenen Erfahrungsschatz.

Autor: Tobias Hinne-Schneider

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