Die personelle Notlage ist der Grund für die gedämpfte Stimmung beim VfB Langendreerholz.

VfB Langendreerholz

Zu wenig Spieler, zu wenig Hoffnung

22. August 2015, 09:07 Uhr
Foto: Tim Müller

Foto: Tim Müller

Die personelle Notlage ist der Grund für die gedämpfte Stimmung beim VfB Langendreerholz.

Vergangene Saison kämpfte der VfB Langendreerholz lange um den Klassenerhalt. Als Absteiger aus der Kreisliga A wurde die Truppe ihrer Favoritenrolle nicht gerecht. Am Ende reicht es nur für einen Platz im Mittelfeld - zehn Punkte über der Linie. Diese Saison sollte alles anders werden, doch die Mannschaft von Trainer David Ebner, der vom TuS Heven nach Langendreer wechselte, startete mit einer Niederlage in die Saison. Gegen die dritte Mannschaft des TuS Heven musste sich der VfB mit einem 0:2 geschlagen geben.

Neuzugänge haben den Verein verlassen

"Ich dachte, dass wir uns für die neue Saison verstärkt haben. Leider hat das Ergebnis meine Erwartungen nicht wiedergespiegelt", berichtet Geschäftsführer Bernd Haase und fügt hinzu: "Drei unserer Neuzugänge haben sich kurzfristig für einen anderen Verein entschieden. Die personelle Notlage wird uns auch dieses mal wieder begleiten."

Haase erkenne noch nicht die Qualität der VfB-Truppe. Wenn die Jungs am Ende der Spielzeit ein Tabellenplatz im Mittelfeld sichern, würde sich der Geschäftsführer sehr freuen. Damit das Saisonziel erreicht werden kann, hat Haase Augen und Ohren auf dem Transfermarkt weit geöffnet - doch bislang ohne Erfolg: "Wir bekommen keine große Resonanz. Vielleicht schaffen wir es in der Winterpause noch einmal zuzuschlagen." Bis dahin gilt: "Das Beste aus der aktuellen Lage zu machen", so Haase.

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