Der souveräne Aufstieg in die Bezirksliga war für den FC Brünninghausen bei aller Freude keine große Sache.

Bezirksliga 15: Teamcheck FC Brünninghausen

Klangvolle Namen sind keine Garantie

Felix Guth
19. Juli 2007, 15:55 Uhr

Der souveräne Aufstieg in die Bezirksliga war für den FC Brünninghausen bei aller Freude keine große Sache. "Dieser Verein gehört einfach in diese Klasse. Dort war er bis auf wenige Jahre immer", sagt Trainer Markus Laußmann. Zwei Jahre mussten die Fans am Hombruchsfeld zuletzt auf Bezirksliga-Fußball verzichten. Jetzt soll das weiterhin mit namhaften Spielern aufgestellte Team den FCB wieder im oberen Feld der Dortmunder Fußball-Klubs etablieren.[i] Der Teamcheck.[/i]

Tor: Auf der Torhüter-Position vollzog sich ein Generationswechsel. Der langjährige Stammtorwart und Kreisliga-Rückhalt Thomas Deckert rückte in den Trainerstab auf. "Eine kleine Belohnung", schmunzelt Markus Laußmann. Um Deckerts Nachfolge streiten sich Mike Piepenburg (kam vom VfL Schwerte) und Manuel Süß, der Ersatzmann des Vorjahres. "Niemand bekommt einen Freibrief", sagt Laußmann.

Abwehr: Die starke Defensive war im Vorjahr die Basis für den Aufstieg. "Das soll sich in der Bezirksliga fortsetzen", hofft Laußmann, der auf sein eingespieltes Abwehrteam setzt. Mit Sascha Porrmann, Damian Zibulla, Tobias Hohmann, Cevdet Sahin, Ercan Umucu und Enis Hadanovic besitzt der Trainer eine Reihe gleichwertiger Alternativen für die Abteilung "Tore verhindern".

Mittelfeld: In der Zentrale setzt der FCB auf Erfahrung. "Oldie" Michael Sankiewicz agiert als torgefährlicher Mann hinter den Spitzen. Christoph Foitzik (Landesliga-Erfahrung aus seiner Zeit bei Arminia Marten) und der etwas defensivere Umucu sollen das Spiel von hinten heraus ankurbeln. Mit Hasan Zalisir und Nico Dürkoop stehen zwei weitere Spieler zur Verfügung, die offensiv für Druck sorgen können. Marco Friedenberger (TSC Eintracht) ist der einzige neue Spieler in diesem Mannschaftsteil. Ein Sorgenkind gibt es allerdings nach knapp drei Wochen Vorbereitung auch schon: Daniel Fiedler fällt mit einem Wadenbeinbruch lange aus.

Angriff: Von der nominellen Besetzung her vielleicht das Prunkstück der Mannschaft. "Wir haben genügend Spieler, die immer für ein Tor gut sind", sagt Laußmann. Zu den Tor-Garanten des Vorjahres, Patrick Bandulewitz, Taner Dogan und Sascha Panzov, gesellten sich zu Saisonbeginn zwei weitere jubelhungrige Angreifer hinzu. Dennis Horschig kam aus Marten, der junge Vehli Pehlivan wechselte von Landesligist Phönix Eving nach Brünninghausen.

[imgbox-left]http://static.reviersport.de/include/images/imagedb/000/001/988-2013_preview.jpeg Aufstiegstrainer Markus Laußmann[/imgbox]

Saisonziel: "Ich will möglichst schnell zehn Spiele gewinnen. Denn 30 Punkte haben in den letzten Jahren immer gereicht", erklärt Markus Laußmann. Mit akutem Abstiegskampf rechnet er nicht. "Wir wollen uns etablieren", meint er. Große Kampfansagen in Richtung Bezirksliga-Spitze leistet er sich als Aufsteiger aber nicht. "Irgendwann", so Laußmann, könne man über die Landesliga nachdenken. Doch mit dem Bezirksliga-Aufstieg war der FCB ja auch schon seiner eigenen Planung ein Jahr voraus.

Vereinsumfeld: Auf der Sportanlage am Hombruchsfeld tut sich zurzeit einiges. Erst kürzlich fiel der Entschluss, einen Kunstrasenplatz zu bauen. Das renovierte und zum Teil neu errichtete Vereinsheim wird im August eingeweiht.

Jugend: Mit drei Senioren- und 13 Jugendteams geht der FCB in die kommende Spielzeit. "Unser Ziel sind 20 Jugendmannschaften", sagt Markus Laußmann. Vor allem die unteren Altersklassen seien gut besetzt. "Da sind wir auf dem Weg, einen eigenen Unterbau zu schaffen."

Fieberkurve:Über Jahre spielte der FC Brünninghausen in der Bezirksliga. Vor zwei Jahren kam der Abstieg. Markus Laußmann führte den Klub in seinem zweiten Trainerjahr wieder nach oben.

Autor: Felix Guth

Mehr zum Thema

Rubriken

Kommentieren