Einen Auftakt nach Maß erwischte Landesliga-Aufsteiger Concordia Wiemelhausen im ersten Meisterschaftsspiel gegen den VfB Günnigfeld.

LL3 WF

Aufsteiger Wiemelhausen fertigt Günnigfeld ab

Jan Vordenbäumen
16. August 2015, 17:57 Uhr
Foto: Elmar Redemann

Foto: Elmar Redemann

Einen Auftakt nach Maß erwischte Landesliga-Aufsteiger Concordia Wiemelhausen im ersten Meisterschaftsspiel gegen den VfB Günnigfeld.

Wiemelhausen gewann das Derby mit 4:1! Dabei sah es in den ersten 45 Minuten noch ganz anders aus: Die Gäste hatten ein deutliches Chancenplus. Gökhan Turan, Marvin Fahr und Björn Grallert ließen beste Gelegenheiten ungenutzt. Grallerts Gewaltschuss prallte gar von der Latte zurück ins Feld.

Von Wiemelhausen kam wenig, entsprechend angefressen gab sich Trainer Jürgen Heipertz: „Im ersten Durchgang haben wir schlecht gespielt. Wir waren nicht so spritzig und nicht so beweglich wie wir es sonst sind und haben uns eigentlich schon mit dem 0:0 abgefunden.“ Es lief die letzte Minute der ersten Hälfte als David Lenze eine Löhr-Hereingabe zur überraschenden Führung verwandelte.

„Das Gegentor hätten wir besser verteidigen können“, weiß auch VfB-Trainer Thomas Baron. „Wir waren zwar nicht spielbestimmend, hatten aber im ersten Durchgang die deutlich besseren Chancen. Wenn der Ball nicht reingeht, geht die Partie vielleicht anders aus“.

Im zweiten Durchgang machte der Aufsteiger dann recht schnell alles klar. Günnigfeld machte auf, Wiemelhausen nutzte den sich bietenden Platz eiskalt aus. „Die Ausgangssituation war dann ganz anders, Günnigfeld musste kommen und wir hatten mehr Raum, den haben wir dann auch erfolgreich genutzt“, fasste Heipertz zusammen.

Ivo Kleinschwärzer (2) und Marco Costanzino schossen drei weitere Tore. Der zwischenzeitliche 1:3-Anschluss durch Marvin Fahr sollte am Ausgang der Partie nichts mehr ändern. Baron: „Aufgrund der vielen individuellen Fehler in der zweiten Halbzeit darf man sich nicht wundern, wenn man wie ein Kartenhaus zusammenbricht“.

Autor: Jan Vordenbäumen

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