Als einer der letzten Bochumer Spieler verließ Onur Bulut die Bochumer Spielerkabine.

VfL Bochum

Bulut bald sprachlos?

16. August 2015, 12:41 Uhr
Foto: firo

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Als einer der letzten Bochumer Spieler verließ Onur Bulut die Bochumer Spielerkabine.

„Ich habe in der ersten Halbzeit zwei Schläge auf den Fuß bekommen. Ich glaube, es ist nur eine Prellung“, munkelte Bulut. Bevor er sich mit nur einem Schuh auf dem Weg zum Mannschaftsbus machte, zog er eine zufriedene Bilanz: „Was wir in der zweiten Halbzeit gespielt haben, war richtig gut.“

Bochums Eigengewächs spielt sich mehr und mehr in den Vordergrund: In Freiburg erzielte er nicht nur sein zweites Saisontor, sondern war auch Vorlagengeber des 2:0 durch Simon Terodde. Noch ist seine Torstatistik überschaubar, aber „jetzt habe ich ein sehenswertes Tor in Aalen, einen wichtigen Treffer in Duisburg und ein ganz wichtiges Tor in Freiburg erzielt. Ich muss jetzt aufpassen, was ich sage, sonst geht mir später das Vokabular aus“.

Timo Perthel, der mit einem sensationellen Sprint vom eigenen bis an den gegnerischen Strafraum das 1:0 einleitete, beschrieb die Szene so: „Ich habe mir natürlich etwas dabei gedacht, als ich den Ball vorgespitzelt habe. Dass das beim nächsten Gegner auch so klappte, war top, so konnte ich richtig Gas geben. Ich war froh, dass die Flanke dann Onur erreichte und er vorlegen konnte.“

Perthel nahm auch Stellung zur Roten Karte, an der er „beteiligt“ war: „Es war auf jeden Fall ein Foul, aber ob es Rot ist, das muss ich nicht entscheiden. Meiner Meinung nach muss es keine Rote Karte sein. So hart an der Brust hat er mich nicht getroffen.“

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