Der Landesliga-Auftakt verlief für den Oberliga-Absteiger VfB Homberg durchwachsen. Gegen den Duisburger SV gab es ein 1:1, das wenig richtungsweisend scheint.

VfB Homberg

Das Saisonziel scheint noch unklar zu sein

15. August 2015, 20:29 Uhr
Foto: Tillmann

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Der Landesliga-Auftakt verlief für den Oberliga-Absteiger VfB Homberg durchwachsen. Gegen den Duisburger SV gab es ein 1:1, das wenig richtungsweisend scheint.

Nach dem 1:1 (1:0)-Unentschieden gegen den Lokalrivalen von der rechten Rheinseite zeigte sich VfB-Coach Stefan Janßen etwas unentschlossen, was die Bewertung der Partie betrifft. "Ich bin zufrieden mit meiner Mannschaft, weil sie bis zuletzt alles gegeben hat. Wir haben gekämpft, sind gerannt und haben geackert. Das Ergebnis, ja mein Gott, damit müssen wir leben." In der ersten Hälfte zeigte sich der Oberliga-Absteiger sehr präsent und ging zurecht durch [person=8847]Sergen Sezen[/person] in Führung (24.). Doch im zweiten Durchgang schlichen sich einige Unachtsamkeiten in das Spiel der Homberger ein. So auch beim Ausgleichstreffer durch Paul Ihnacho (69.), der nach einer kurz ausgeführten Ecke unbehindert von der Strafraumkante einschießen durfte.

In Homberg werden noch kleine Brötchen gebacken

Insgesamt also eine Leistung mit Höhen und Tiefen. Richtungsweisend war diese Partie vielleicht nicht, aber sie kann einige Erkenntnisse liefern. Der direkte Wiederaufstieg dürfte wohl das Ziel sein, doch dies könnte schwierig werden. Mannschaften wie der FSV Duisburg oder auch der Duisburger SV könnten vom Potential her ebenfalls ein Wörtchen oben mitreden. Beim VfB Homberg gibt man sich daher sehr vorsichtig, was den Saisonausgang betrifft. "Wichtig ist erstmal, dass wir das nächste Spiel gewinnen", schmunzelt Stefan Janßen auf die Frage, was das Saisonziel sei.

Zwei Neuzugänge sind noch geplant

Gute Ansätze waren jedenfalls schon zu erkennen. Der Kader ist mit oberligaerfahrenen und jungen Spielern bestückt, die allesamt Klasse vorzuweisen haben. Aber ganz zufrieden ist der Trainer mit der Zusammenstellung seiner Mannschaft noch nicht: "Wir müssen noch was machen. Noch haben wir zwei Stellen im Kader frei, die wir gerne besetzen würden, da laufen bereits die Gespräche. Aber wir wollen nicht nur Neuzugänge, um den Kader aufzufüllen, sondern welche, die uns qualitativ verstärken. Dann gehe ich ohne Bauchschmerzen in die neue Saison."

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