Schalke-Manager Horst Heldt bleibt optimistisch, dass er Kevin-Prince Boateng noch los wird.

Schalke 04

Zwei Vereine wollen Boateng

14. August 2015, 18:31 Uhr
Foto: firo.

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Schalke-Manager Horst Heldt bleibt optimistisch, dass er Kevin-Prince Boateng noch los wird.

Wie der Sportvorstand am Donnerstag verriet, könnte sich demnächst wieder etwas Konkretes ergeben. "Ohne Namen nennen zu wollen, kann ich sagen, dass es zwei Interessenten für ihn gibt." Nun sei das Prozedere aber erstmal so, dass sich Schalke bei möglichen Verhandlungen noch zurückhält. "Es ist im Ablauf immer so, dass vom Management des Spielers vorgearbeitet wird, wenn es konkret wird, dann wird auch Kontakt zu uns aufgenommen", berichtete Heldt.

Er hat vor allem deshalb keine Sorge, den aussortierten Großverdiener noch abgeben zu können, weil auch Boateng kein Interesse daran hat, seinen Vertrag bei den Königsblauen auszusitzen: "So ein Spieler ist er nicht, da ist er nicht der Typ für."

Über den gescheiterten Transfer zu Sporting Lissabon ist derweil noch einmal gesprochen worden. "Es lag an mehreren Punkten innerhalb des Vertrages und nicht am Medizincheck", lautet Heldts Fazit nach Unterredungen mit Boatengs Beratern. Von einem Sporting-Funktionär war etwas anderes behauptet worden.

Etwas anders ist wohl der Fall Felipe Santana gelagert, dessen Vertrag bei S04 ebenfalls bis 2016 läuft - der aber genau wie Boateng sportlich keine Zukunft hat. Er trainiert wieder mit der Mannschaft und wird auf Schalke für einen Verkauf fitgemacht. Bei dem Verteidiger ist allerdings zumindest denkbar, dass dieser eine Saison lang bei der U23-Mannschaft "geparkt" wird.

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