Mohamadou

Mo Idrissou

"Egal, wo ich lande, ich werde Tore schießen"

Krystian Wozniak
13. August 2015, 09:07 Uhr
Foto: firo

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Mohamadou "Mo" Idrissou ist mittlerweile 35 Jahre alt und hat eine sehr vorzeigbare Karriere hinter sich.

139 Bundesligaspiele (27 Tore, 14 Vorlagen) und 164 Partien im Unterhaus (68 Treffer, 43 Assists) sind Zahlen, die die Offensiv-Qualitäten des ehemaligen kameruanischen Nationalspielers nur unterstreichen. Nach zuletzt glücklosen Stationen in Israel (Maccabi Haifa) und Mazedonien (Skhendija Tetovo) und dem geplatzten Wechsel zu Preußen Münster befindet sich Idrissou weiter auf Vereinssuche. RevierSport sprach am Mittwoch mit dem Kameruner über dessen Zukunft.

Mo Idrissou, warum ist der Wechsel nach Münster letztendlich geplatzt?
Ich war bei den Preußen und habe dort einen guten Eindruck hinterlassen. Am Ende hat sich der Verein jedoch für einen anderen, jüngeren Spieler, der auch finanziell gesehen günstiger war, entschieden. Die Tage in Münster waren wirklich toll, ich habe mich schnell heimisch gefühlt. Deshalb habe ich mich via Facebook auch bei den SCP-Fans noch einmal verabschiedet.

Sie haben in der Vergangenheit nicht gerade für positive Schlagzeilen gesorgt. Dabei ist Ihre sportliche Vita sehr vorzeigbar. Glauben Sie, dass Sie immer noch ohne Verein sind aufgrund der Negativ-Schlagzeilen?
Das glaube ich nicht. Ich weiß, dass ich in der Vergangenheit Fehler begangen habe, aber aus diesen habe ich auch gelernt. Ein Mensch entwickelt sich immer weiter. Ich möchte einfach noch zwei, drei Jahre auf professionellem Niveau Fußballspielen und allen Kritikern beweisen, dass ich das Toreschießen nicht verlernt habe. Am liebsten wäre mir ein Klub in der 2. oder 3. Liga in Nordrhein-Westfalen, wo ich meinen Lebensmittelpunkt habe. Ich lebe ja in Düsseldorf. Aber egal, wo ich letztendlich lande: ich werde meine Tore schießen!

Gibt es denn aktuell Angebote?
Es gibt einige Anfragen aus dem Ausland und aus der 3. Liga. Ich höre mir alles an und werde zeitnah über meine Zukunft entscheiden.

Autor: Krystian Wozniak

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