Das Niederrheinpokalspiel gegen Glückauf Möllen wurde zum erwartet lockeren Pflichtsieg, beim 7:0 (3:0)-Sieg gegen den A-Ligisten ließen die Rot-Blauen nichts anbrennen.

Wuppertaler SV

Generalprobe für die Liga ist geglückt

Miguel Thome
08. August 2015, 20:16 Uhr
Foto: Deutzmann

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Das Niederrheinpokalspiel gegen Glückauf Möllen wurde zum erwartet lockeren Pflichtsieg, beim 7:0 (3:0)-Sieg gegen den A-Ligisten ließen die Rot-Blauen nichts anbrennen.

Höchstens die Chancenverwertung sollte zu bedenken geben, wie Trainer Stefan Vollmerhausen nach dem Spiel auch monierte. In der Vorbereitung absolvierte man sieben Testspiele, die Ergebnisse schwankten zwischen durchwachsen und zufriedenstellend. Neben drei Siegen, unter anderem ein deutliches 11:0 gegen den Landesligisten Obersprockhövel, gab es zwei torlose Unentschieden gegen Teams aus der Oberliga Westfalen, ein Remis gegen Vohwinkel und eine knappe Niederlage bei der Saisoneröffnung gegen Viktoria Köln.

[infobox-left]Wuppertaler SV: Mroß - Salau, Schmetz, Fedler (46. Dan. Gataric), Schurig - Kray, Manstein, Nemec, Leikauf (54. Hirsch) - Aydogmus (65. Dal. Gataric, Ellmann
Glückauf Möllen: Knaup - Kapteina, Moelleken, Jörgens, Lech - Dikmen (46. Kisla), Pietruszka, Badke (57. Agusi), Breder - Tönges, Yirtik (81. Jagurdzija).
Schiedsrichter: Martin Ulankiewicz.
Tore: 1:0 Aydogmus (30.), 2:0 Manstein (31.), 3:0 Schmetz (38.), 4:0 Dan. Gataric (47.), 5:0 Dan. Gataric (51.), 6:0 Leikauf (53.), 7:0 Dal. Gataric (88.).
Zuschauer: 691.[/infobox]

Verstärkt hat sich der WSV vor allem mit internen Wechseln, gleich sechs Spieler folgten ihrem ehemaligen U19-Coach Vollmerhausen in die erste Mannschaft. Insgesamt verließen 14 Spieler den Verein, zwölf Neue kamen dazu. Namenhaftester Neuzugang ist Ercan Aydogmus, der von Fortuna Köln gekommen ist, und neben Marvin Ellmann die große Hoffnung im Sturmzentrum darstellt. Auch auf Mittelfeldspieler Manuel Bölstler werden große Hoffnungen gesetzt, der auch gleichzeitig die Position als Sportdirektor bekleidet.

Wieder Bewegung im Manno-Transfer
Einen Toptransfer wollen die Wuppertaler noch präsentieren, doch die anvisierten Verpflichtungen von Silvio Pagano und Gaetano Manno konnten nicht realisiert werden. Bei Manno kommt nach RS-Informationen zumindest aber wieder Bewegung in die Sache, der WSV hat den Transfer noch nicht abgehakt.

Allerdings wird die Rückkehr in die Regionalliga auch dieses Jahr ein schweres Unterfangen, gerade der KFC Uerdingen hat sich mit einigen spektakulären Transfers zum großen Favoriten aufgeschwungen. Auch der 1. FC Bocholt oder die zweite Mannschaft vom MSV Duisburg wollen ganz oben mitmischen. Für das erste Saisonspiel beim VfB Hilden, das vom ehemaligen Wuppertaler Georg Kreß betreut wird, sieht sich Wuppertal allerdings gerüstet, wenn denn die Chancenverwertung stimmt. Mit einem Heimsieg soll die Saison gleich mit einem Erfolgserlebnis starten, bevor am vierten Spieltag das Spitzenspiel gegen Uerdingen ansteht.

Autor: Miguel Thome

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