In der Debatte um die Zukunft von Mario Götze beim FC Bayern München hat der Vorstandsvorsitzende Karl-Heinz Rummenigge mit einer bemerkenswerten Aussage überrascht.

Rummenigge zu Götze

"Am Ende entscheidet der Spieler"

dpa
06. August 2015, 16:37 Uhr
Foto: firo

Foto: firo

In der Debatte um die Zukunft von Mario Götze beim FC Bayern München hat der Vorstandsvorsitzende Karl-Heinz Rummenigge mit einer bemerkenswerten Aussage überrascht.

"Er hat einen Vertrag für zwei Jahre, ich weiß nicht, was seine Gedanken sind", wurde er in der italienischen Tageszeitung "Gazzetta dello Sport" zitiert. Dann sagte er: "Ich habe seine Aussagen gelesen, aber am Ende ist es der Spieler, der entscheidet."

Götze hatte nach dem Testspiel gegen den AC Mailand (3:0) angesprochen auf seine Zukunft gesagt: "Wir werden erst einmal sehen, was passiert." 24 Stunden später erklärte er aber auf neuerliche Nachfragen, sich bei den Bayern sehr wohlzufühlen.

Der Siegtorschütze aus dem WM-Finale 2014 wirkte in den vergangenen beiden Jahren unter Trainer Pep Guardiola häufig unzufrieden, saß in wichtigen Spielen wie im Champions-League-Halbfinale 2015 gegen den FC Barcelona auf der Bank.

Götze nicht im Schaufenster, Müller unverkäuflich

Erst in der Vorwoche hatte Rummenigge gesagt, dass eine Trennung von Götze nicht forciert werde. "Wir haben bisher keinen Spieler ins Schaufenster zum Verkauf gestellt. Das gilt jetzt auch für Mario", meinte er. Bei Thomas Müller klang Rummenigge jüngst zum Vergleich deutlicher: "Thomas ist unverkäuflich", betonte der Vorstandschef.

Autor: dpa

Mehr zum Thema

Wettbewerbe

Mannschaften

Rubriken

Kommentieren