Nun ist es offiziell: Der Wechsel von Kevin-Prince Boateng zu Sporting Lissabon ist geplatzt.

Schalke

Bildrechte lassen Boateng-Wechsel platzen

05. August 2015, 17:46 Uhr
Foto: firo

Foto: firo

Nun ist es offiziell: Der Wechsel von Kevin-Prince Boateng zu Sporting Lissabon ist geplatzt.

Der bei Schalke ausgemusterte Mittefeldstar und der portugiesische Renommierklub konnten sich nicht über die Rechte an den Bildern des Profis einigen. Das teilte der "Sporting Clube de Portugal" am späten Mittwochnachmittag auch offiziell mit. "In den Verhandlungen mit Kevin-Prince Boateng war es nicht möglich, eine Einigung in Bezug auf die Bildrechte zu erzielen", erklärte der Champions-League-Teilnehmer. Aufnahmen im Sporting-Trikot wollte Boateng offenbar selbst vermarkten, der Verein jedoch pochte wohl darauf, selbst die Kontrolle zu behalten.

Kurz zuvor hatte Schalke noch bei Twitter erklärt, dass die Verhandlung "in vollem Gange" sei und damit Gerüchten, dass der Transfer an einem nicht bestandenen Medizincheck gescheitert sei, widersprochen.

In diesem Sommer wäre es dann schon die dritte ärztliche Untersuchung eines Schalkers gewesen, die einen Wechsel verhindert hätte. Zuvor waren Felipe Santana (1. FC Köln) und der inzwischen begnadigte Sidney Sam (Eintracht Frankfurt) nicht durch den Medizincheck bei ihren möglichen neuen Arbeitgebern gekommen.

Die schwierige Suche nach einem Abnehmer für den verletzungsanfälligen Großverdiener geht also weiter. Boateng besitzt auf Schalke noch einen Kontrakt bis zum 30. Juni 2016, hat aber keinerlei Aussichten darauf, sportlich bei den Königsblauen noch einmal eine Rolle zu spielen. Den Vertrag noch ein Jahr lang auszusitzen ist laut Manager Horst Heldt aber keine Option - und auch vom Spieler nicht gewünscht.

Autor:

Mehr zum Thema

Wettbewerbe

Rubriken

Kommentieren