Im letzten Jahr war Concordia Wiemelhausen der Pokalschreck. Mit Wattenscheid und Wiedenbrück haben die Bochumer als Bezirksligist zwei Regionalligisten eliminiert.

Concordia Wiemelhausen

"Können nicht jedes Jahr so brillieren"

04. August 2015, 15:27 Uhr
Foto: Elmar Redemann

Foto: Elmar Redemann

Im letzten Jahr war Concordia Wiemelhausen der Pokalschreck. Mit Wattenscheid und Wiedenbrück haben die Bochumer als Bezirksligist zwei Regionalligisten eliminiert.

Dass es dieses Jahr genauso gut laufen wird, hält Trainer Jürgen Heipertz nicht für wahrscheinlich: "Es muss jedem klar sein, dass nicht jedes Jahr so erfolgreich läuft wie das letzte. Da müssen wir mal auf die Bremse treten und kleinere Brötchen backen."

Zumal die Wiemelhausener personell arg gebeutelt sind. [person=17283]Jan Kronies[/person], dem im Vorjahr nach einem Sturz zwei Metallplatten eingesetzt wurden, ist im Training erneut auf den lädierten Arm gefallen und muss wieder operiert werden. Torjäger [person=16843]Patrick Drzymalla[/person] fällt wegen eines Meniskusrisses drei Monate aus. "Das reißt bei uns große Lücken rein", gibt Heipertz zu, nimmt aber den Rest seines Teams nun in die Pflicht: "Im Kader gibt es genug Spieler, die auch selber meinen, dass sie gut genug sind und die alles geben werden."

Nach dem überlegenen Aufstieg in die Landesliga liegt der Fokus ohnehin auf dem Alltag. "Wir müssen zusehen, dass wir uns in der neuen Gruppe zurechtfinden. Der Westfalenpokal ist eh ein Zückerchen, da kann man eh nur von Spiel zu Spiel denken und versuchen, gute Leistungen anzubieten. So brillieren wie letztes Jahr können wir aber auch nicht jedes Jahr." Vor allem, weil auch der Überraschungseffekt des stark aufspielenden Bezirksligisten mittlerweile nicht mehr gegeben ist. "Wir wurden von den Gegnern einfach unterschätzt. Das hat uns Anlass gegeben, uns noch einmal zu steigern."

Auch den Erstrundengegner TuS Haltern schätzt Heipertz als einen harten Brocken ein: "Für uns ist das eine dicke Hausnummer. Die haben absolute Aufstiegsambitionen, die schätze ich als sehr stark ein." Einen besonderen Matchplan hat er jedoch nicht entwickelt: "Wir müssen uns auf uns konzentrieren und sehr konzentriert an die Sache herangehen."

Autor:

Kommentieren