Aufgestiegen und trotzdem nicht aufgestiegen - die Umstrukturierungen im deutschen Oberliga-Eishockey gingen in diesem Somme vor allem zu Lasten der Dortmunder Eisadler.

Eisadler Dortmund

Vorfreude auf eine ausgeglichene Liga

04. August 2015, 13:23 Uhr
Foto: ESC Moskitos Essen

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Aufgestiegen und trotzdem nicht aufgestiegen - die Umstrukturierungen im deutschen Oberliga-Eishockey gingen in diesem Somme vor allem zu Lasten der Dortmunder Eisadler.

Denn die neue DEB-Oberliga Nord mit regelmäßigen Fahrten in den tiefsten Norden und Osten Deutschland ist für die Westfalen unmöglich zu stemmen. Infolgedessen treten die Blau-Gelben nun in der "1. Liga West" gegen einige alte Bekannte aus der Regionalliga-Aufstiegssaison an, messen sich aber auch mit den letztjährigen Oberligisten aus Ratingen, Hamm und Neuss. "Wir erwarten da viele enge und spannende Spiele, sonst gab es ja in dieser Liga meist entweder klare Kantersiege oder die Hütte voll", erklärt Eisadler-Pressesprecher Thomas Rendschmidt.

In Anbetracht der Tatsache, dass die damaligen "Westfalen Elche" erst vor zwei Jahren Insolvenz anmeldeten und den Neubeginn in Liga fünf starten mussten, ist diese keine so schlechte Ausgangsposition, mit der die Fans auch gut leben können. "Es war aus wirtschaftlichen Gründen einfach nicht möglich, die Oberliga zu realisieren, diese Oberliga macht sich ja fast nur mit Profi-Spielern", ergänzt Rendschmidt.

So bereitet Trainer Krystian Sikorski seine aktuell aus 19 Spielern - darunter auch die Ex-Moskitos André Kuchnia (Foto) und Sebastian Schroeder - bestehende Mannschaft nun auf die kommende Saison vor. Das erste Testspiel findet am Freitag, 11. September beim Herner EV in der Gysenberghalle statt, das erste Vorbereitungsheimspiel zwei Tage später um 19 Uhr, wiederum gegen den HEV. Die Bekanntgabe der Verplichtung eines weiteren Akteurs ist für den kommenden Sonntag anberaumt. "Am Ende wollen wir eine Kaderstärke von 22,23 Mann haben", sagt Rendschmidt.

Zwei Wochen vor den ersten Kräftemessen steht aber erst einmal die Saisoneröffnung an der heimischen Strobelallee an. Hier gibt es wie in den Vorjahren einmal mehr die ausführliche Vorstellung des Kaders sowie eine große Tombola. Die Verantwortlichen rechnen mit mehreren hundert Besuchern.

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