Der Heimrechttausch des Niederrheinpokal Erstrundenspiels zwischen Baumberg und Oberhausen sorgte bei beiden Vereinen für verstimmte Mienen.

Baumberg - RWO

Polizei verteidigt Heimrechttausch

03. August 2015, 12:16 Uhr
Foto: Tillmann

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Der Heimrechttausch des Niederrheinpokal Erstrundenspiels zwischen Baumberg und Oberhausen sorgte bei beiden Vereinen für verstimmte Mienen.

Die Polizei Mettmann verteidigt die Entscheidung, die Partie nach Oberhausen zu verlegen. Schließlich habe man von szenekundigen Beamten den Hinweis bekommen, dass rund 250 Kleeblatt-Fans mitreisen würden, 50 davon den Kategorien B und C zugeordnet.

"Wir haben uns die Anlage an der Sandstraße angeguckt und sind einvernehmlich zu dem Ergebnis gekommen, dass sie für ein solches Risikospiel nicht geeignet ist", erklärt Wolfgang Busch, Hauptkommissar bei der Polizei Mettmann. "Dafür haben verschiedene Faktoren den Ausschlag gegeben. Zum einen der ungehinderte Zugang aufs Spielfeld, der auch durch Security nicht ausreichend gesichert werden kann. Dann gibt es die Problematik der Parkplätze, dass es bei Ereignissen, bei der die Feuerwehr tätig werden muss, zu Schwierigkeiten kommen kann."

Verständnis für den Ärger

Auch die Anlage an der Grazer Straße, die bereits vor zweieinhalb Jahren für untauglich befunden wurde, habe man sich erneut angesehen. Busch: "Wenn uns ein Stadion präsentiert wird, das damals schon abgelehnt wurde und an dem nichts gemacht wurde, was sollen wir dann machen?" Verständnis für den Ärger des Landesligisten, der sich um seinen Heimvorteil beraubt sieht, hat Busch, der bei einer Austragung in Monheim als Einsatzleiter tätig gewesen wäre, dennoch: "Ich habe es dem Herrn Schick (erster Vorsitzender der Sportfreunde, Anm. d. Red.) bereits gesagt: Ich kann es zu 100% verstehen, aber wir sind nun einmal verantwortlich für eine sichere Austragung und das war eben nicht gegeben."

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