Im Offensivspiel von Aufsteiger Rot Weiss Ahlen ist er der Dreh- und Angelpunkt: Kapitän Felix Backszat.

RW Ahlen

Kapitän spürt keine Nervosität

03. August 2015, 09:07 Uhr
Foto: Tillmann

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Im Offensivspiel von Aufsteiger Rot Weiss Ahlen ist er der Dreh- und Angelpunkt: Kapitän Felix Backszat.

Im zentralen Mittelfeld der Wersestädter agiert der 25-Jährige, organisiert dort das gesamte Offensivspiel. So auch bei der 0:1-Auftaktniederlage gegen Alemannia Aachen, bei der Backszat in einer stark aufspielenden Ahlener Mannschaft herausstach. "Auf dem Niveau war eben der Unterschied, dass Aachen das Tor gemacht hat und wir nicht. Wir müssen unsere Angriffe noch zielstrebiger ausführen", zeigt sich [person=8843]Backszat[/person], der seit 2013 in Ahlen aktiv ist, selbstkritisch und weiß: "Wenn wir das Tor machen, kann das gesamte Spiel in die andere Richtung laufen."

Der mutige und forsche Auftritt vor den 5.112 Zuschauern, von denen nur etwa 1.500 aus Aachen gewesen sind, macht auch dem Spielführer Hoffnung für den weiteren Verlauf der Saison. "Das war eben unsere Idee", erklärt Backszat, warum der seit fast fünf Jahren in der Insolvenz befindliche Klub die Flucht nach vorne sucht. "Wir haben auf den Überraschungseffekt gesetzt, weil jeder erwarten würde, dass sich ein Aufsteiger in erster Linie hinten reinstellt."

Auch von Nervosität war bei der jungen Truppe von Trainer Marco Antwerpen beim Regionalliga-Auftakt überhaupt nichts zu spüren. "Das war eher eine Mischung aus Anspannung und Freude. Ich glaube, dass die Kulisse uns eher beflügelt hat. Die Nervosität, wenn sie denn da war, hat sich schnell gelegt." Auch vor dem Heimspiel gegen Rot-Weiß Oberhausen, das live im Fernsehen übertragen wird, ist Backszat nicht Bange: "Das wird vielleicht Gesprächsthema und wir werden anfangs die Kameras wahrnehmen, aber das blendet man dann später aus."

Bevor es jedoch zum TV-Duell gegen RWO kommt, wartet auf die Münsterländer die Auswärtsbegegnung bei der U23 des FC Schalke 04. "Die werden ein ganz anderes Kaliber als Aachen", weiß auch Backszat. "Da kommt eine junge, laufstarke Mannschaft. Wir werden uns unter der Woche auf den Gegner vorbereiten und wenn sich wie gegen Aachen jeder für jeden einsetzt, können wir da etwas mitnehmen."

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