Nach zwei Jahren gelang dem SuS Volmarstein die Rückkehr in die Bezirksliga. Das letzte Gastspiel in dieser Klasse dauerte nur zwei Saisons. Damit es langfristig Bezirksliga-Fußball im Hagener Umland gibt, stellte sich der Klub nach dem Aufstieg neu auf. Insgesamt 15 Spieler kamen, sieben verließen den Verein.

Bezirksliga 14: Teamcheck SuS Volmarstein

Im Kollektiv die Klasse halten

Felix Guth
17. Juli 2007, 15:21 Uhr

Nach zwei Jahren gelang dem SuS Volmarstein die Rückkehr in die Bezirksliga. Das letzte Gastspiel in dieser Klasse dauerte nur zwei Saisons. Damit es langfristig Bezirksliga-Fußball im Hagener Umland gibt, stellte sich der Klub nach dem Aufstieg neu auf. Insgesamt 15 Spieler kamen, sieben verließen den Verein. "Es herrscht auf jeder Position großer Konkurrenzkampf", meint Geschäftsführer und Spieler Rafael Garcia. Dabei stellt Trainer Dieter Iske klar: "Wir sind ein Verein." Deshalb sollen die Übergänge zwischen erster, zweiter und dritter Mannschaft fließend sein. [i]Der Teamcheck[/i].

Tor: Die besten Chancen auf den Platz zwischen den Pfosten hat Kevin Knabe, der von Landesliga-Absteiger SpVg. Hagen 11 nach Volmarstein wechselte. Mit Jörg Gabor und Oliver Rowe hat er jedoch noch zwei Konkurrenten, denen die Rolle als Nummer eins ebenfalls zuzutrauen ist.

Abwehr: Hier musste der Aufsteiger den schmerzlichsten Verlust hinnehmen: Peter Müller, Fußballer des Jahres im Ennepe-Ruhr-Kreis, beendete seine Karriere. Zudem verließ Ben Koskämper den Verein wie sechs weitere Spieler in Richtung SC Obersprockhövel (Kreisliga A). "Dieses Duo hatte großen Anteil am Aufstieg", sagt Rafael Garcia. Nach den bisherigen Trainingeindrücken ist er jedoch überzeugt, dass auch in der Bezirksliga-Saison in Volmarstein eine stabile Abwehr steht.

Mittelfeld: Trainer Dieter Iske setzt auf eine ausgeglichene Mittelfeldreihe ohne Sonderrollen. "Jede Position ist hier doppelt besetzt", sagt Geschäftsführer Garcia, der sich vor allem von Patrick Schwalbe (erteilte Liga-Konkurrent Fichte Hagen einen Korb) und Thomas Peitzig Impulse erhofft.

Angriff: Daniel Doliwa und Mario Kalsic waren in der Aufstiegssaison die "Torschützen vom Dienst". Ihre Spielstärke soll in der Bezirksliga den Ausschlag geben.

Trotz der vielen Neuen beschreibt Garcia die Stimmung als "sehr harmonisch". Dieter Iske ist im dritten Jahr Trainer bei den Volmarsteinern. Mit Michael Kästner steht ihm 2007/2008 ein neuer Assistent zur Seite. Der bisherige Co-Trainer Ralf Ritter ist jetzt Sportlicher Leiter.

Saisonziel: Rafael Garcia sieht die Mannschaft in der Lage, "einen gesicherten Mittelfeldplatz zu erreichen". Eine Übermannschaft im Stile des TuS Ennepetal sieht er nicht. "Es gibt vier bis fünf Titelkandidaten", glaubt der SuS-Geschäftsführer.

Vereinsumfeld: Die Volmarsteiner (rund 600 Mitglieder in der Fußball-Abteilung) spielen auf der Anlage an der Köllerwaldstraße. "In der Infrastruktur hat sich viel getan", meint Garcia mit Blick auf einen intakten Kunstrasenplatz und ein jüngst gebautes Vereinsheim.

Jugend: "Wir haben eine der größten Jugendabteilungen des Kreises", sagt Garcia stolz. Zur neuen Saison wechselten elf A-Jugend-Spieler in den Seniorenbereich. "Und das bestimmt nicht nur, weil der Platz und das Vereinsheim so schön sind."

Fieberkurve: Vor vier Jahren schaffte Volmarstein den zuvor oft nur knapp verpassten Sprung in die Bezirksliga, hielt sich aber nur zwei Jahre. Nach Rang zwei im ersten Jahr unter Dieter Iske gelang 06/07 der Aufstieg durch den souveränen Meistertitel in der Hagener Kreisliga A, Gruppe 1.

Autor: Felix Guth

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