Nach rund sechs Jahren ist der Erler SV wieder zurück in der Bezirksliga und will sich dort möglichst schnell etablieren.

Erler SV

Fuß fassen in der Bezirksliga

Nils Jewko
31. Juli 2015, 12:41 Uhr
Foto: Heiko Buschmann

Foto: Heiko Buschmann

Nach rund sechs Jahren ist der Erler SV wieder zurück in der Bezirksliga und will sich dort möglichst schnell etablieren.

Ohne eine einzige Niederlage marschierte die Mannschaft von Trainer Rüdiger Kürschners durch die vergangene Saison in der Kreisliga A und doch musste am Ende noch einmal gezittert werden. Im Relegationsspiel um den Aufstieg in die Bezirksliga gegen Westfalia Gelsenkirchen kassierte der ESV einen frühen Nackenschlag und konnte den Rückstand erst eine viertel Stunde vor Schluss durch einen Kopfballtreffer von [person=30110]Nico Dziabel[/person] in einen Sieg drehen. In zwei Wochen steht für die Gelsenkirchener jetzt der Auftakt in der Staffel neun auf dem Programm - und zu Beginn wartet mit dem SSV Buer gleich ein selbsternannter Meisterschaftskandidat.

In Erle verfolgen sie aber ebenfalls keine kleinen Ziele. Schließlich soll nach sechs Jahren des Wartens die kommende Saison in der Bezirksliga nicht nur ein kurzes Gastspiel werden. "Wir wollen möglichst schnell Fuß fassen und uns in der Liga etablieren" betont Kürschners. In seiner Mannschaft sieht der Linienchef eine eingespielte Einheit - und das soll das große Plus im Vergleich zur Konkurrenz werden. "Wir haben uns punktuell verstärkt und kaum Leute abgegeben. Das ist eine Sache, die uns trägt", erklärt Kürschners.

Mit [person=29691]Mike Schäfer[/person] (Grün-Weiß Heßler), [person=10052]Nikolai Czymczik[/person] (Middelicher SV), [person=28966]Pascal Roith[/person] (SV Horst-Emscher 08), [person=21977]Martin Berendt[/person] und [person=18214]Jan Heimerl[/person] (beide SSV Buer) werden künftig fünf neue Akteure am Forsthaus auflaufen, während in [person=29690]Marco Fobo [/person] (SpVgg Erle 19), [person=21262]Ender Cambaz[/person] (SV Rhenania Bottrop) und [person=7641]Perry Pfeng[/person] (Studium) drei Spieler die Mannschaft um Kapitän [person=1620]Marvin Pachan[/person] verlassen haben.

Der Spielführer, der 17 Jahre lang das Trikot von Schalke 04 trug, ist das Herzstück der Erler. Pachan, der als Rechtsverteidiger ausgebildet wurde, leitet beim ESV als Sechser die Angriffe ein und setzt besonders mit langen Diagonalbällen immer wieder seine Flügelspieler in Szene. "Das steckt in Marvin drin. Er hat es in seiner Jugend so gelernt und unsere Außen haben daher auch die Vorgabe, das Spiel breit zu machen", sagt Kürschners. Im Testspiel gegen den SSC/FCA Rotthausen wurde in der ersten Halbzeit bereits deutlich, dass diese Maßnahme durchaus zum Erfolg führen kann.

Autor: Nils Jewko

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