Beim 3:3 (1:0) zwischen dem Erler SV und dem SSV/FCA Rotthausen ging es in der zweiten Halbzeit plötzlich Schlag auf Schlag.

Erler SV - Rotthausen

Tore im Minutentakt

Nils Jewko
30. Juli 2015, 23:34 Uhr
Foto: Tillmann

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Beim 3:3 (1:0) zwischen dem Erler SV und dem SSV/FCA Rotthausen ging es in der zweiten Halbzeit plötzlich Schlag auf Schlag.

Innerhalb von 13 Minuten zappelte der Ball gleich viermal im Netz. Erst drehten die Gäste aus Rotthausen dank eines Eigentores von [person=30110]Nico Dziabel[/person] (55.) und eines Treffers von [person=30353]Mohammed Kadouri[/person] (64.) den 0:1-Rückstand durch [person=10052]Nikolai Czymczik[/person] (26.), ehe der Bezirksliga-Aufsteiger mit einem Doppelschlag erneut für eine Wende im Spiel sorgte. Zunächst traf [person=30114]Francesco Schmidt[/person] zum Ausgleich (66.) und schließlich besorgte der eingewechselte [person=10119]David Fitzner[/person] nach einer Kombination über drei Stationen die 3:2-Führung für die Mannschaft von Trainer Rüdiger Kürschners (68.). Das letzte Wort hatte dann aber wieder der Fusionsklub: Mit der letzten Aktion der Partie traf [person=24890]Sebastian Scheiwe[/person] zum 3:3-Endstand.

"Rotthausen ist keine Laufkundschaft und dafür, dass wir durch das Aufstiegsspiel eine Woche später ins Training eingestiegen sind, haben die Jungs vor allem läuferisch überzeugt. Leider haben wir es versäumt, nach der erneuten Führung den Sack zuzumachen", resümierte Kürschners die Begegnung. Die größte Gelegenheit auf die Vorentscheidung verpasste [person=30117]Daniel Broll[/person] in der 76. Minute, als der Offensivmann frei vor dem Tor am Rotthausener Schlussmann Christopher Ditterle scheiterte.

Für Markus Schmeling zählte bei dem Testspiel hingegen, dass seine Spieler wertvolle Spielpraxis sammeln konnten. "Alle haben ihren Minuten bekommen und das ist wichtig", betonte der neue Linienchef, der am Ende von einem gerechten Unentschieden sprach: "In der ersten Halbzeit war Erle besser. Nach der Pause haben wir dann auf eine Dreierkette umgestellt und hatten dadurch mehr vom Spiel, so dass es insgesamt ein Duell auf Augenhöhe war. Jetzt haben wir noch zwei Spiele gegen Deuten und Buer und die werden zeigen, wo der Weg in der neuen Saison für uns hingeht."

Autor: Nils Jewko

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