Am Samstag, den 1. August, startet die Regionalliga-Saison für RWE mit einem Heimspiel gegen den SC Wiedenbrück.

RWE

Siewert und Winkler bleiben cool

Tobias Hinne-Schneider
30. Juli 2015, 14:59 Uhr
Foto: Ketzer

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Am Samstag, den 1. August, startet die Regionalliga-Saison für RWE mit einem Heimspiel gegen den SC Wiedenbrück.

Kurz vor dem Saisonstart wollten sich die Verantwortlichen nicht mehr in die Karten gucken lassen. "Hinsichtlich der Aufstellung habe ich überhaupt keine Bauchschmerzen", gab sich Trainer Jan Siewert sichtlich gelassen, aber auch bedeckt, denn mehr wollte er nicht sagen: "Wichtiger ist, dass wir die nötigen Räume besetzen und ausnutzen können."

Der Großteil der Startelf dürfte bereits feststehen und auch das in den Testspielen bewährte 3-5-2-System scheint beschlossene Sache zu sein. Einzig die Verletzung von Leon Binder passt dem Linienchef nicht ins Konzept, auch wenn er betonte, dass die Essener von Verletzungsproblemen größtenteils verschont geblieben sind: "Leon hatte vorher nie etwas, damit hatte ich nicht gerechnet. Ansonsten haben wir auf jeder Position zwei Spieler, die alle ihre Berechtigung haben zu spielen."

Sportvorstand Andreas Winkler rechnet mit mindestens 8000 Zuschauern zum Saisonstart. Die Gottschalk-Tribüne wird nicht geöffnet, erwarten die Verantwortlichen keinen Fanstrom aus Ostwestfalen. Dementsprechend cool bleibt auch Siewert: "Jede Mannschaft spielt an der Hafenstraße anders, daher kann auch Wiedenbrück für eine Überraschung sorgen." Voller Selbstvertrauen quittierte der Coach seine Aussage mit einem Augenzwinkern in Richtung der Pressevertreter. Er sieht seine Mannschaft gut gewappnet für den Saisonstart, so verließ er sich auch nicht nur auf die bereitgestellten Informationen seiner Mitarbeiter, sondern nahm die Wiedenbrücker in der Vorbereitung persönlich unter die Lupe.

"Wir sind ehrlich und legen den Fokus auf den Sport", erklärte Winkler im Hinblick auf die gute Stimmung unter den Fans, von denen er sich eine Menge Unterstützung erhofft: "Die hatten von Beginn an ein sehr gutes Gespür, was die Dinge hier angeht." Auch die Zusammenarbeit zwischen Trainer und Sportvorstand scheint reibungslos zu laufen. "Es vergeht kein Tag, an dem wir nicht mindestens einen Satz miteinander wechseln", erklärte Winkler. Die Hafenstraße präsentiert sich nach der katastrophalen Rückrunde im letzten Jahr gestärkt und möchte die drei aufeinanderfolgenden Heimspiele nutzen, um sich für die restliche Saison zu positionieren.

Autor: Tobias Hinne-Schneider

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