Für den BVB ist die Vorbereitung beendet. Heute Abend, 21.05 Uhr, geht in der Europa-League-Qualifikation gegen den Wolfsberer AC aus Österreich.

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Watzke hat klare Vorstellungen von der Europa League

30. Juli 2015, 09:38 Uhr
Foto: firo

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Für den BVB ist die Vorbereitung beendet. Heute Abend, 21.05 Uhr, geht in der Europa-League-Qualifikation gegen den Wolfsberer AC aus Österreich.

Gerade einmal viereinhalb Wochen dauerte die Vorbereitung für den BVB. Am Donnerstag steht schon das erste Pflichtspiel an. Gegner ist der Wolfsberger AC, gespielt wird in Klagenfurt, Österreich um den Einzug in die Europa League. Dass sich die Mannschaft nicht länger auf die Saison 2015/16 vorbereiten konnte, hat sie selbst zu verantworten. Hätte sie im letzten Jahr besser gespielt, hätte sie jetzt nicht die dritte Qualifikationsrunde spielen müssen.

Ob das den Spielern eine Lehre war? Zumindest erklärte Kapitän Mats Hummels unlängst, dass sich alle bemühen werden, diese letzte Spielzeit vergessen zu machen. Deswegen versprach er in einem Interview mit dem „Kicker“ auch: „Wir werden schon die erste Partie am Donnerstag angehen, als wäre es mindestens ein Champions-League-Viertelfinale." Den letzten beiden Testspielen nach zu urteilen, ist Borussia Dortmund auf einem guten Weg. Und dennoch wird die Partie am Donnerstag (Anstoß 21.05 Uhr) kein Selbstläufer werden.

Was passiert, wenn man die Wolfsberger unterschätzt, bekam unlängst der FC Schalke 04 beim 1:3 im Test zu spüren. Und auch in der zweiten Europa-League-Qualifikationsrunde gegen Schachtjor Soligorsk (1:0/2:0) hinterließ das Team von Trainer Dietmar Kühbauer einen starken Eindruck. Zudem muss die Borussia mit einem höchst motivierten Gegner rechnen, für den die beiden Partien der Lohn für die erfolgreichste Saison der bisherigen Vereinsgeschichte sind.

Wir werden spielen, als wäre es ein Champions-League-Viertelfinale
Mats Hummels

Fünf Jahre her ist, dass die Schwarzgelben in der Europa League gespielt haben – zuletzt war der BVB Champions League gewohnt. Geschäftsführer Hans-Joachim Watzke versucht dem UEFA-„Unterhaus“ dennoch etwas Positives abzugewinnen. „Wir sind froh, dass wir nach unserer schlechten Hinrunde an diesem Wettbewerb teilnehmen dürfen. Das ist eher eine Belohnung als eine Bürde“, erklärt er und fügt voller Erwartung hinzu. „Es ist Druck auf dem Kessel!“

Bleibt dem BVB zu wünschen, dass er die Leistung aus den letzten beiden Testspielen aus der Schweiz mit nach Österreich genommen hat. Der Einzug in die Gruppenphase ist Pflicht – und deutlich mehr gewünscht. Watzke hat jedenfalls Ambitionen: „Was dem deutschen Fußball in den letzten Jahren wirklich gefehlt hat, waren Erfolge in der Europa League. Es ist der einzige Wettbewerb, den wir noch nie gewonnen haben.“

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