Fünfeinhalb Jahre trug er das Trikot des ETB Schwarz-Weiß. Am Samstag (14 Uhr) kehrt er nach Essen zurück.

SC Wiedenbrück

Bednarski trifft auf Lieblingsgegner RWE

Krystian Wozniak
29. Juli 2015, 19:54 Uhr
Foto: Tillmann

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Fünfeinhalb Jahre trug er das Trikot des ETB Schwarz-Weiß. Am Samstag (14 Uhr) kehrt er nach Essen zurück.

Die Rede ist von Kamil Bednarski - dem Offensiv-Ass des SC Wiedenbrück. Im RS-Interview erzählt der 29-jährige Bednarski, warum er so gerne gegen Rot-Weiss Essen spielt.

Kamil Bednarski, zum Auftakt in Essen. Ist das ein Traum- oder Horrorszenario?
Besser hätte es nicht kommen können. Rot-Weiss Essen und Alemannia Aachen sind die Aushängeschilder der Regionalliga West. Da gibt es doch nichts Schöneres als vor einer Top-Kulisse in die Saison zu starten. Für mich persönlich ist Rot-Weiss Essen sowieso der Lieblingsgegner.

Warum?
Weil ich bis auf ein, zwei Partien fast nur schöne Erinnerungen an die Spiele gegen Rot-Weiss habe. Zu den schlechten gehören sicherlich die Duelle im letzten Jahr, als wir kurz vor Weihnachten in Essen unglücklich mit 2:3 unterlagen. Mit dem ETB habe ich schlechte Erinnerungen an das Spiel vor der Oberliga-Rekordkulisse von rund 13.000 Zuschauern noch im Georg-Melches-Stadion. Da unterlagen wir 0:3 im Essener Derby. Ansonsten gibt es eigentlich nur positives von den Spielen gegen RWE zu berichten.

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Zum Beispiel...
... Mit dem ETB haben wir RWE im Niederrheinpokal-Finale mit 2:1 an der Hafenstraße besiegt und durften dann gegen Alemannia Aachen im DFB-Pokal spielen. Mit dem VfB Hüls habe ich mal mit 6:0 gegen Essen gewonnen und unter Theo Schneider als Wiedenbrücker Trainer mit 3:2 an der Hafenstraße. Ich habe auch fast immer getroffen. Essen ist ein gutes Pflaster, hoffentlich kann ich das auch nach dem Spiel am Samstag behaupten (lacht).

Wie schätzen Sie den Gegner sportlich ein?
Ich glaube, dass Essen top besetzt und fußballerisch stark ist. Sie gehören neben Aachen und Viktoria zu den großen Favoriten. Wir wollen aber natürlich ein erster Stolperstein sein.

Was ist in dieser Saison vom SC Wiedenbrück zu erwarten?
Wir müssen die ersten Spieltage abwarten, in welche Richtung wir uns orientieren. Das oberste Ziel ist es in Wiedenbrück aber immer, die Klasse zu halten.

Autor: Krystian Wozniak

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