Gelungener Start in die Zweitliga-Spielzeit für den VfL Bochum:

VfL Bochum

Traumstart in Paderborn

26. Juli 2015, 18:12 Uhr
Foto: firo

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Gelungener Start in die Zweitliga-Spielzeit für den VfL Bochum:

Die Mannschaft von Trainer Gertjan Verbeek gewinnt zum Auftakt beim Erstliga-Absteiger SC Paderborn mit 1:0 (0:0) und weckt damit schlagartig das Interesse am neuen VfL Bochum. Mann des Spiels war der junge [person=8965]Janik Haberer[/person], der in seinem ersten Zweitliga-Spiel den VfL mit einem ansehnlichen Flugkopfball in Führung brachte (61.) und vor allem auch läuferisch überzeugte.

Und so war Cheftrainer Gertjan Verbeek zwar kritisch, aber dennoch zufrieden: „Meine Mannschaft war sehr nervös in den ersten 20 bis 25 Minuten. Wir hatten zwar Kontrolle und Ballbesitz, haben daraus aber zu wenig gemacht.“ Letztendlich fasste Verbeek zusammen: „Ich bin sehr froh über das Resultat und über die Art und Weise, wie wir aufgetreten sind.“

Die Ursache für den starken Auftritt des VfL, besonders in Abschnitt zwei, lag zunächst einmal im läuferischen Aufwand. Die Mannschaft des Niederländers wirkte top fit, gewann die entscheidenden Laufduelle. Auch die Bochumer Defensive zeigte sich deutlich verbessert. So kam der Erstliga-Absteiger eigentlich nur zu einer einzigen glasklaren Torchance, als Moritz Stoppelkamp alleine vor dem souverän agierenden Andreas Luthe auftauchte (21.).

Spielverlagerung als Schlüssel
Trotz aufmerksamer Abwehr blieb der VfL seiner offensiv ausgerichteten Spielweise treu. In Zahlen: 59 Prozent Ballbesitz bei einem Erstliga-Absteiger ist ein bemerkenswerter Indikator. Da störte es letztlich wenig, dass Schiedsrichter Marco Fritz in Abschnitt eins einen klaren Foulelfmeter verweigerte (37.). Niklas Hoheneder stieß Simon Terodde von hinten im Strafraum, der Stürmer geriet ins Straucheln. Was eigentlich einen klaren Strafstoß nach sich ziehen musste, übersah der Unparteiische, sodass es mit einem Remis in die Pause ging.
Dort fand VfL-Trainer Verbeek augenscheinlich die richtigen Worte, denn seine Mannschaft kam stark aus der Kabine. „Wir haben zu viel durch das Zentrum gespielt. Das Spiel musste mehr verlagert werden“, sagte Verbeek. Die Mannschaft hat wohl zugehört – das Siegtor fiel durch einen Seitenwechsel nach Flanke von Onur Bulut.

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