Der 1. FC Bocholt hat sein Vorbereitungsspiel gegen die Reserve von Fortuna Düsseldorf mit 0:4 (0:0) verloren.

1. FC Bocholt

Zwei Spanier aus Malaga im Test

25. Juli 2015, 19:20 Uhr
Foto: Griepenkerl

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Der 1. FC Bocholt hat sein Vorbereitungsspiel gegen die Reserve von Fortuna Düsseldorf mit 0:4 (0:0) verloren.

[person=1497]Christian Weber[/person], [person=8907]Julien Rybacki[/person], [person=12365]Marvin Ajani[/person] und [person=9199]Nazim Sangaré[/person] erzielten die Tore für den Regionalligisten.

Trotz der deutlichen Niederlage zeigte sich Bocholts Coach Manuel Jara mit der Leistung seiner Elf einverstanden. "Ich wünsche mir, dass wir hinten stabiler stehen und die Abläufe besser passen. Dennoch war der Auftritt okay."

Bis zur 60. Minute war das Match ausgeglichen, ehe "wir bei einem Freistoß in Rückstand gerieten, bei dem aber weder die Mauer gestellt, noch unser Keeper wieder auf seinem Posten war", fand Jara die Entscheidung des Schiedsrichters, das Spiel bereits freizugeben, "merkwürdig. Erst danach hat es bei uns nicht mehr gestimmt".

Mit von der Partie waren auf Bocholter Seite zwei Testspieler aus dem spanischen Malaga. Alvaro Gil, 20 Jahre, Innenverteidiger und Martin Miguel Gomez Garcia, 19 Jahre, ebenfalls Innen- oder rechten Außenverteidiger stellten sich vor. "Der Kontakt ist über unseren Sportlichen Leiter Marcel de Ruiter zustande gekommen", berichtete Jara: "Die beiden haben ihre Sache sehr gut gemacht und werden noch ein paar Tage bei uns bleiben."

Das Duo ist auf der Suche nach einer Arbeitsstelle und die Bocholter bemühen sich, einen Job zu finden. "Sie sind seit drei Wochen in Deutschland, physisch und taktisch gut ausgebildet", meinte Jara: "Mal schauen, ob wir etwas für sie machen können."

Gegen die kleine Fortuna verzichtete der Trainer allerdings auf einige Stammspieler, weil der 1. FC am Sonntag bereits wieder beim Turnier in Ahaus am Ball ist. Dort treffen die Bocholter auf den westfälischen Oberligisten SuS Stadtlohn. "Wir wollen gewinnen und ins Finale einziehen", macht Jara, der mit seinem Team zweifacher Titelverteidiger ist, klar.

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