Bei der Anbahnung von Transfers mussten Imre Renji und Co. ein wenig improvisieren.

TuS Ennepetal

Hängt Federico noch ein Jahr dran?

25. Juli 2015, 10:17 Uhr
Foto: Nils Heimann

Foto: Nils Heimann

Bei der Anbahnung von Transfers mussten Imre Renji und Co. ein wenig improvisieren.

Schließlich sitzt die Marie beim TuS Ennepetal nicht ganz so locker wie bei manch anderem Liga-Konkurrenten. Also wurde im näheren Umfeld „gewildert“.

Wie bei Nils Nettersheim zum Beispiel. Der ehemalige Mittelstürmer vom Wuppertaler SV wohnt gemeinsam mit Ennepetals Mittelfeldspieler Christian Hausmann in einer WG. Dass der dreifache Torschütze der vergangenen Saison schließlich zum Tabellenneunten der letzten Saison in der Westfalen-Oberliga geholt wurde, lag da nahe.

Ebenso entpuppte sich als günstige Gelegenheit, dass Marc Schröter vom VfB Hüls nach dem freiwilligen Abstieg des Marler Klubs „auf dem Markt“ war. Der Angreifer kannte Linksverteidiger Robin Gallus, der ebenfalls für den TuS aktiv ist. „Bei uns ist das Ganze halt etwas lockerer“, sagt Renji mit einem Lächeln. In dem Umfeld fühlt sich auch einer besonders wohl, der schon die ganz große Bühne des Fußballs betreten hat: Giovanni Federico, früher Profi bei Borussia Dortmund und dem VfL Bochum, kann sich durchaus vorstellen, noch eine Saison dranzuhängen.

Der Verbleib des erfahrenen Mittelfeldspielers wäre für Renji so wichtig. Schließlich ist auch Robin Hoffmann gegangen. Der Spielmacher soll bei Westfalia Rhynern den nach Ahlen abgewanderten Felix Bechtold ersetzen. Der Linienchef schraubt – auch deswegen – die Erwartungshaltung an seine Mannschaft etwas zurück. „Es wird für uns zunächst um den Klassenerhalt gehen. Wenn wir die Platzierung aus der letzten Saison toppen würden, wäre das sehr, sehr gut.“

Und bei der entsprechenden sportlichen Entwicklung könnte der TuS ganz andere Argumente als die Kuschel-Atmosphäre auf den Tisch legen.

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