Kaum war die letzte Zitter-Saison beendet, ging die Vorbereitung auf die nächste schon los.

SV Zweckel

Klub will wieder eine attraktive Adresse werden

23. Juli 2015, 19:57 Uhr
Foto: Neumann

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Kaum war die letzte Zitter-Saison beendet, ging die Vorbereitung auf die nächste schon los.

Beim SV Zweckel sind die Zeiger nach dem Last-Minute-Klassenerhalt wieder auf „Null“ gestellt. Der Gladbecker Oberligist stellt sich auf weitere 34 Spiele ein, in denen es um nichts anderes geht, als um den Verbleib in der fünften Liga.

Etwas allergisch reagiert Trainer Günter Appelt bei allem Bewusstsein über die wenig rosige Aussicht auf die Frage, ob der Klub bei dem geringen Etat und dem erheblichen Aufwand, den Vorstand und Mannschaft betreiben müssen, um die Liga zu halten, nicht an einen freiwilligen Rückzug denke. Wie es der VfB Hüls in der letzten Saison vorgemacht hat. „Das kommt von Haus aus gar nicht in Frage“, wiegelt Appelt sofort ab. Vielmehr gehe es darum, den Verein in eine gesunde Mittellage zu bringen.

Mehr Rückendeckung von Stadt und Sponsoren?

Soll heißen: Mittelfristig will der SVZ wieder eine attraktive Adresse in der Oberliga werden. „Wenn es sportlich besser läuft, bekommen wir vielleicht mehr Rückendeckung von Stadt und Sponsoren“, denkt Appelt laut.

Immerhin soll sich in den diesjährigen Wintermonaten nicht die Frage nach einer geeigneten Anlage zum Trainieren stellen. Die Stadt Gladbeck bemüht sich derzeit darum, dass der Oberligist auf einem Kunstrasenplatz trainieren kann. Das bei Regen und vor allem Schnee nahezu unmöglich zu bespielende Grün an der Dorstener Straße soll nach Möglichkeit so gut es geht geschont werden.

Sportlich wiederum haben Appelt und sein Sportlicher Leiter André Schwarz vor der Saison ganz andere Probleme zu lösen. Das Quintett aus Leistungsträgern, die den Verein nach dem letzten Spieltag verlassen haben, musste adäquat ersetzt werden. „Ich bin mir aber sicher, dass wir eine schlagkräftige Mannschaft haben, die sich in der Oberliga auch durchsetzen kann“, vertraut der Linienchef.

Vielleicht ist es ja die letzte Zitter-Saison.

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