Er ist einer der Gewinner der Verletztenmisere beim VfR Fischeln: Simon Kuschel.

VfR Krefeld-Fischeln

Ex-Ultra trifft auf seinen Lieblingsverein

24. Juli 2015, 07:07 Uhr
Foto: Ketzer

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Er ist einer der Gewinner der Verletztenmisere beim VfR Fischeln: Simon Kuschel.

Nun hofft der 21-Jährige auch in dieser Saison seinen Stammplatz behalten zu können. Schließlich trifft er mit dem KFC Uerdingen auf den Klub, in dem er einst in der Kurve stand.

„Wir sind, glaube ich, die einzigen in der Stadt, die sich über den Abstieg des KFC ein bisschen freuen konnten“, fiebert [person=11533]Kuschel [/person]jetzt schon dem Stadtderby am siebten Spieltag entgegen. Schließlich hat der Krefelder den ersten Lokalkampf vor fünf Jahren noch als Fan bei den Ultras in der Grotenburg erlebt: „Ich habe letztes Jahr die Stimmung beim Spiel gegen Wuppertal miterlebt und hoffe, dass das dann getoppt werden kann. Schon vor fünf Jahren war das richtig geil.“

Zumal sich der Defensiv-Allrounder berichtigte Hoffnungen machen kann, die Atmosphäre aus nächster Nähe zu erleben. Anfangs noch hinten dran, sprang Kuschel aufgrund des immer größer werdenden Lazaretts in die Bresche und erkämpfte sich seinen Startplatz: „Die Karten sind für alle neu gemischt Ich muss zusehen, dass ich meinen ‚Stammplatz‘ verteidigen kann. Als Spieler aus der eigenen Jugend habe ich aber auch einen gewissen Stand.“

Sein größter Vorteil ist seine Flexibilität. Der Rotschopf kam in der vergangenen Spielzeit hauptsächlich auf der rechten Seite zum Einsatz, wurde aber nun in der Vorbereitung eher auf dem linken Flügel eingesetzt. Diese Fähigkeiten erkennt auch Fischelns Coach Josef Cherfi an, zumal er beim Rechtsfuß eine erhebliche Steigerung im Verlauf der vergangenen Rückrunde festgestellt hat: „Er war da, als wir ihn gebraucht haben und hat sich von da an sehr gut weiterentwickelt.“

So kam Kuschel ab dem 15. Spieltag auf insgesamt 19 Einsätze, bei dem ihm gegen Bocholt sogar der entscheidende Treffer zum 2:1-Sieg gelang. Vielleicht gelingt ihm etwas Ähnliches auch im Derby gegen den KFC. „Ich kenne noch ein paar Leute aus dem Ultra-Block, da würde ich dann definitiv einen kleinen Gruß hinschicken“, grinst Kuschel bereits voller Vorfreude.

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