Für Ilia Gruev ist die Rückkehr zum MSV am Freitag, 24. Juli, etwas ganz Besonderes.

MSV/FCK

Ilia Gruev freut sich auf seine Rückkehr

23. Juli 2015, 17:07 Uhr
Foto: Kai Griepenkerl

Foto: Kai Griepenkerl

Für Ilia Gruev ist die Rückkehr zum MSV am Freitag, 24. Juli, etwas ganz Besonderes.

Denn in Duisburg hat er mit seiner erfolgreichen Arbeit vor drei Jahren nicht nur seiner Karriere an der Seitenlinie einen ordentlichen Schub nach vorne verpasst, sondern er hatte sich zuvor auch schon als Aktiver in die Herzen der Fans gespielt. 85 Mal trug der 45-Jährige das Trikot der Meidericher (11 Tore) und läuft auch heute noch für die Traditionsmannschaft des MSV auf – wenn es die Zeit zulässt.

„Ich habe noch sehr viele Kontakte nach Duisburg und pflege sie auch“, denkt Gruev vorrangig an Ivo Grlic oder Sven Beuckert: „Ich hatte im Revier eine tolle Zeit und habe mich auch sehr darüber gefreut, dass der MSV wieder aufgestiegen ist. Umso schöner wird nun das Wiedersehen.“

Während sich die Zebras sicher sind, dass die „Roten Teufel“ als haushoher Favorit anreisen, will Gruev davon nichts wissen: „Im ersten Spiel gibt es keine klare Rollenverteilung. Wir haben eine junge, hungrige Mannschaft und wollen natürlich gut starten. Aber das wird alles andere als einfach.“

Schließlich kennt er die Blau-Weißen noch bestens. [person=1753]Branimir Bajic[/person], [person=3540]Kevin Wolze[/person] oder [person=3782]Dustin Bomheuer[/person] hatte er selbst noch unter seinen Fittichen. Auch wenn die Duisburger mit einem Mini-Etat in die Liga gehen, schreibt er sie noch lange nicht ab. „Der MSV wird nicht nur gegen den Abstieg spielen“, betont Gruev und erklärt: „Sie haben eine tolle Mannschaft, die Charakter hat. Zusammen mit der herrschenden Euphorie und dem unglaublichen Zusammenhalt mit den Fans sind sie in der Lage, sich schnell von unten abzusetzen.“

Und wohin soll der Weg des FCK nach drei verpassten Aufstiegen führen? Gruev: „Es ist noch zu früh, um über irgendwelche Platzierungen zu sprechen, Wir wollen unser Team erst einmal entwickeln und dafür wäre ein erfolgreicher Start natürlich Gold wert.“

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