Allmählich kann es Magnus Niemöller nicht mehr hören. Egal, wohin es den  Erkenschwicker derzeit verschlägt, die Auftaktpartie der Oberliga ist omnipräsent

Spvgg. Erkenschwick

"Müssen die Emotionen kontrollieren"

23. Juli 2015, 10:37 Uhr
Foto: Heimann

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Allmählich kann es Magnus Niemöller nicht mehr hören. Egal, wohin es den Erkenschwicker derzeit verschlägt, die Auftaktpartie der Oberliga ist omnipräsent

Nun „droht“ beim Cranger-Kirmes-Cup ein erneutes Aufeinandertreffen der beiden Vest-Vereine. Ausgerechnet im Endspiel.

Denn sowohl die „Schwicker“ als auch der Westfalenliga-Meister haben sich für das Halbfinale qualifiziert und haben beste Chancen auf den Finaleinzug. Während der TSV nach dem 1:0-Auftaktsieg im ersten Aufeinandertreffen der beiden Favoriten schon sicher weiter war, musste sich die SpVgg. im zweiten Vorrundenspiel gegen den SC Hassel richtig strecken. „Wir haben bis zum Schluss gezittert“, berichtet Niemöller, der mit Erkenschwick nun zum fünften Mal in Folge im Halbfinale des Cranger-Kirmes-Cup steht.

Wo es wieder ums Prestige geht. „Das Spiel gegen Westfalia Herne ist natürlich ein besonderer Leckerbissen bei dem Turnier“, sieht Niemöller, der bei der Auftaktpartie von Stefan Mroß vertreten wurde, den besonderen Reiz.

Zumal die Partie gegen den Absteiger aus der vergangenen Saison traditionell reichlich Brisanz und damit die ideale Vorbereitung auf den Saisonstart bietet. „Wir sind angehalten, unsere Emotionen zu kontrollieren“, sagt Niemöller und ergänzt: „Das gilt nicht nur für das erste Saisonspiel, sondern auch für alle 33, die wir im Laufe der Saison noch bestreiten werden.“

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