Wattenscheids Rückkehrer Nico Buckmaier war im Testspiel gegen Germania Ratingen 04/19 einer der Aktivposten im Mittelfeld.

SG Wattenscheid 09

"Bucki" glücklich an alter Wirkungsstätte

20. Juli 2015, 10:17 Uhr
Foto: Ketzer

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Wattenscheids Rückkehrer Nico Buckmaier war im Testspiel gegen Germania Ratingen 04/19 einer der Aktivposten im Mittelfeld.

Der 22-Jährige darf sich demnach berechtigte Hoffnungen machen, in der kommenden Saison zum Grundgerüst der 09er zu gehören. „Ich denke, das war ein guter Test. Wir haben Druck gemacht und uns dadurch viele Chancen erarbeitet und letztendlich ja auch vier Tore gemacht. Nach der Niederlage gegen Würzburg war das ein wichtiger Schritt. Wir sind auf einem guten Weg“, sagte "Bucki" sichtlich zufrieden nach dem 4:1-Sieg gegen den Oberligisten, fügte dann aber schnell hinzu: „Das ist kein Grund euphorisch zu werden. Wir haben auch ein Gegentor bekommen. Das wollten wir eigentlich verhindern.“

Die gesamte Vorbereitung laufe sehr gut, auch wenn die Erschöpfung immer mehr zunehme. „Die Beine werden doch sehr müde und man hängt ein bisschen durch, aber das ist ganz normal“, gestand der Ex-Uerdinger, der sich an seiner neuen alten Wirkungsstätte sichtlich wohl fühlt. „Ich bin super aufgenommen worden vom ganzen Umfeld und speziell von der Mannschaft. Das Team ist richtig klasse“, erklärte der Mittelfeldspieler und ergänzte: „Ich freue mich sehr auf die Saison, meinetwegen kann es losgehen.“

Doch wie alle 09er wird er sich noch ein bisschen gedulden müssen. Am ersten Spieltag der Regionalliga haben die Schwarz-Weißen frei. Ein Umstand, mit dem die Wattenscheider nicht sehr zufrieden sind. „Es ist ein bisschen ärgerlich, dass wir direkt das erste Spiel pausieren müssen. Das hätte ich mir anders gewünscht“, sagte Buckmaier. Sein Coach Farat Toku sah es ähnlich. „Das ist schon ein Nachteil, die anderen Teams sind dann eingespielter, wenn wir auf sie treffen“, konnte der 35-Jährige seinem Spieler beipflichten.

Buckmaier wollte sich davon aber die Vorfreude auf den Saisonstart nicht nehmen lassen: „Wir müssen das so hinnehmen und zwei Wochen später voll angreifen.“ Das Ziel sei dabei erstmal der Klassenerhalt. „Wir müssen zusehen, dass fünf Mannschaften hinter uns stehen. Das ist das primäre Ziel“, zeigt er sich realistisch im Hinblick auf die Möglichkeiten der Wattenscheider: „Es ist zweifelsohne viel Qualität in der Mannschaft vorhanden und wenn wir die auf den Platz bringen, geht vielleicht auch ein bisschen mehr.“

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