A-Ligist SV Rhenania Bottrop hat einen kompletten Umbruch zu verarbeiten. 22 Abgängen stehen 20 Zugänge gegenüber.

SV Rhenania Bottrop

Runderneuerung nach Doppelabstieg

20. Juli 2015, 09:17 Uhr
Foto: Tim Müller

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A-Ligist SV Rhenania Bottrop hat einen kompletten Umbruch zu verarbeiten. 22 Abgängen stehen 20 Zugänge gegenüber.

Die Mannschaft ist also komplett neu. Nach dem Doppelabstieg findet bei der Rhenania eine Runderneuerung statt. Wobei Geschäftsführer Fredi Szepetiuk erklärt, dass der Verein "keinen weggejagt" hat. "Die Spieler haben sich dazu entschieden zu gehen. Daraufhin waren wir in der Pflicht, eine neue Mannschaft zu stellen."

Diese wird angeführt von Markus Nickel. Auch der Trainer ist neu bei der Rhenania und hat fleißig dabei geholfen, den neuen Kader zusammenzustellen. "Wir freuen uns auf den neuen Trainer, der sicherlich ganz unbedarft an die Sache herangeht. Das kann sich nur positiv auf den Verein auswirken", erklärt Szepetiuk.

In den letzten beiden Jahren ist der SVR jeweils abgestiegen. Aus der Landesliga hat es die Bottroper inzwischen in die A-Kreisliga verschlagen. "Wir haben zuletzt einfach versäumt, uns adäquat zu verstärken. Unsere Philosophie war es, auf die Jugend zu setzen. Das ist leider komplett in die Hose gegangen."

Ein Neuanfang war also dringend nötig. Und dennoch setzt sich der Klub hohe Ziele. "Unsere Ausrichtung ist es, eine gewisse Qualität in der Mannschaft zu haben. Darum wollen wir auch oben mitspielen." Allerdings gibt es da noch ein Problem. Auch wenn Mickel zum Trainingsauftakt in der letzten Woche eine Mannschaft präsentierte. "Ich weiß noch nicht, wer von denen in vier Wochen auch wirklich noch bei uns ist. Die Planungen sind bei uns noch nicht abgeschlossen."

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