Zufriedenheit und Resignation standen sich nach dem 3:3-Remis zwischen der Spvgg Sterkrade-Nord und der U23 des MSV Duisburg unmittelbar gegenüber.

Sterkrade-Nord - MSV II

Erster Fingerzeig für Kowalczyk-Elf

Tim Pieper
19. Juli 2015, 09:07 Uhr
Foto: Tillmann

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Zufriedenheit und Resignation standen sich nach dem 3:3-Remis zwischen der Spvgg Sterkrade-Nord und der U23 des MSV Duisburg unmittelbar gegenüber.

[person=13714]Manfred Wölpper[/person], Coach der Duisburger U23, erkannte unschwer, dass in dieser frühen Phase der Vorbereitung noch nicht alles rund lief: "Vor allem bei Standards offenbarten sich bei uns viele Abstimmungsfehler. So fiel auch das zweite Gegentor, als ein gegnerischer Spieler am langen Pfosten völlig ungehindert zum Abschluss kam. Sowas darf nicht sein. Das muss mindestens einer sehen und entsprechend zuteilen. In der zweiten Halbzeit hatten wir die besseren Möglichkeiten. Allein [person=9241]Kenan Dünnwald[/person] hatte zwei Großchancen. Das sind natürlich Dinger, die auch mal drin sein müssen." In den beiden kommenden Testspielen treffen die Duisburger auf größere Brocken. Mit dem TuS Ennepetal und der Spvgg Erkenschwick erwarten zwei Oberligsten die Jungs von Wölppers. "Nur wegen der Partie heute muss man da nicht schlechter aussehen. Aber wir werden aufgezeigt bekommen, wo wir momentan wirklich stehen", meint der U23-Trainer.

Sterkrade-Nord-Trainer Markus Kowalczyk hatte nicht viel an der Leistung seiner Schützlinge auszusetzen: "Nach den beiden 4:4-Unentschieden gegen Sterkrade 06/07 und den VfL Tönisberg habe ich einige Dinge im Training direkt angesprochen. Dazu haben wir viele Spieler auf neuen Positionen eingesetzt. Auch deswegen war das Ganze am Anfang der Partie noch sehr ungeordnet. In der zweiten Halbzeit haben wir dann hinten etwas umgestellt, dadurch war unser Pressing im Mittelfeld besser und die Duisburger kamen weniger oft nach vorne. Wenn man bedenkt, dass heute fünf neue Spieler dabei waren, dazu in Durchgang zwei acht Jungs unter 21, dann bin ich echt zuversichtlich."

Autor: Tim Pieper

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