Zwei Tage nach der Bekanntgabe des Namenssponsorings durch die

Moskitos Essen

"Für unser Budget ist der Kader top"

16. Juli 2015, 16:07 Uhr
Foto: ESC Moskitos Essen

Foto: ESC Moskitos Essen

Zwei Tage nach der Bekanntgabe des Namenssponsorings durch die "Wohnbau e.G." komplettieren die Moskitos Essen ihren Kader für die kommende Spielzeit.

Mit dem Tschechen Michal Velecky sind die Kaderplanungen für den Moment erst mal abgeschlossen. Der Mittelstürmer verbrachte seine Jugend- und Nachwuchszeit beim HC Vitkovice und beim HC Havirov. Bei letzterem Klub begann dann auch seine Karriere im Seniorenbereich. Im Anschluss zog es ihn sowohl nach Sumperk, als auch zu Dukla Jihlava in die zweite tschechische Liga. In der abgelaufenen Saison versuchte sich der am 30. September 1987 geborene Stürmer in der höchsten Liga in der Slowakei und scorte dort für MsHK Zilina, bevor es ihn nun an den Westbahnhof zieht. Michael Velecky bringt bei einer Körpergröße von 1,78 Metern ein Gewicht von 80 Kilogramm mit.

"Er ist ein Mittelstürmer mit hohem Spielverständnis und Scorerqualitäten und passt vom Preis-Leistungs-Verhältnis perfekt in unser Anforderungsprofil. Als Import muss er bei uns absolute Führungsaufgaben in allen Bereichen übernehmen. Er kommt vom gleichen Agenten, der mir bis jetzt nur Top-Imports für die Oberliga vermittelt hat", erklärt Cheftrainer Frank Gentges.

Der mit dem nun feststehenden Kader, bestehend aus drei Torhütern, acht Verteidigern und 13 Stürmern, absolut zufrieden ist: "Für unser Budget ist der Kader top", erklärt Gentges selbstbewusst. Dass der langjährige Oberliga-Coach in der neuen DEB-Oberliga Nord sicher nicht nur um Platz zwölf mitspielen will, dürfte klar sein. Wenngleich die Führungsqualitäten des Grefrathers nun mehr denn je gebraucht werden dürften. Denn der Kader ist blutjung. "Bis auf drei waren alle Spieler bei der Vertragsunterschrift jünger als 23 Jahre. Ich bin gespannt, wie sich die Jungs machen", verdeutlicht Gentges. Neben Velecky und Kapitän Jan Barta übertrifft nur noch ESC-Urgestein Florian Pompino in seiner achten Saison in Folge am Westbahnhof die "magische Altersgrenze".

Vorbereitung erneut nicht am Westbahnhof

Ab dem 1. August gilt es dann, aus dem Talentehaufen eine Einheit zu bilden. Dann gehen die Wohnbau Moskitos zum ersten Mal gemeinsam aufs Eis. Wenig überraschend passiert dies zum Leidwesen des Trainers wieder nicht in der heimischen Eissporthalle am Westbahnhof, sondern in Unna. Und dort wird richtig geschwitzt, wie Gentges durchscheinen lässt: "Wir gehen dort von Montag bis Freitag jeweils dreimal pro Tag aufs Eis, an den ersten beiden Wochenenden gibt es dann einen Tag am Wochenende frei." Ab Ende August stehen dann die ersten Testspiele auf dem Programm, acht an der Zahl werden es sein. Wo die Vorbereitung die Lila-Grünen hinführen wird, will der Klub am kommenden Sonntag veröffentlichen.

Zu den Vorkommnissen und Bekanntmachungen vom Dienstag will der Trainer am liebsten gar nichts sagen: "Ich habe mit politischen Dingen nichts zu tun, also gebe ich dazu auch keine Stellungnahme ab. Ich kümmere mich um meinen Job." Der nach dem Abgang von Manager Michael Rumrich nach Bayreuth nun ohnehin noch mehr Zeit in Anspruch nimmt als in der letzten Saison.

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