Nach diesem Trainingslager wird es keine Bilder von Schalke-Profis in Schlauchbooten, Kanus oder Klettergurten geben.

Schalke

Teambuildung ohne Teambuildingmaßnahmen

15. Juli 2015, 14:30 Uhr
Foto: firo

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Nach diesem Trainingslager wird es keine Bilder von Schalke-Profis in Schlauchbooten, Kanus oder Klettergurten geben.

Auf klassische Teambuildingmaßnahmen, wie sie in der Saisonvorbereitung durchaus üblich sind, verzichtete Trainer André Breitenreiter. Und das nicht aus Zeitgründen, sondern ganz bewusst. Übungen, die den Mannschaftsgeist fördern und gleichzeitig auch Wettbewerbscharakter haben, wurden in die ganz normalen Trainingseinheiten einbezogen.

Vor allem beim "Drei gegen eins" wurde das im Trainingslager in Velden am Wörthersee immer deutlich sichtbar: Ein Spieler, der mit einem Leibchen in der Hand markiert wurde, musste versuchen innerhalb von zehn Kontakten den Ball zu erobern. Gelang es ihm, durfte er das Hemdchen an den Spieler abgeben, dem er die Kugel abgeluchst hatte. Schaffte er es nicht, ging es zur nächsten Gruppe. Bei fünf Kreisen kam so in der ganzen Gruppe viel Tempo und noch mehr Spaß auf.

Gute Varianten, um Feuer reinzubringen
Leon Goretzka

Breitenreiter verstand es obendrein die Jungs zu kitzeln. "Die letzten fünf tun 20 Euro in die Mannschaftskasse", lautete die Ansage vor der Einheit am Dienstag beispielsweise. Prompt fieberten die Besucher noch mehr mit und spendeten am Ende des sechsminütigen Spektakels Szenenapplaus.

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Auch den Spielern gefiel dieser Ansatz. "Das sind gute Varianten, um Feuer reinzubringen", meinte etwas Leon Goretzka, der in den Übungen keine reine Jux-Veranstaltung sah: "Es gefällt mir gut, wenn wir im Team so einen Siegeswillen entwickeln. Es gibt ja auch immer eine kleine Belohnung für den Gewinner", schmunzelte der Mittelfeldspieler. Und sei es nur, dass die Verlierer den Siegern am Buffet das Mittagessen holen...

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