Der Essener Bezirksligist SuS Haarzopf steht vor einer anspruchsvollen Bewährungsprobe. Die Grün-Weißen müssen erstmals ohne ihre Lebensversicherung auskommen.

SuS Haarzopf

Trainerfrage geklärt, ein Neuzugang

Martin Herms
14. Juli 2015, 12:37 Uhr
Foto: Tillmann

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Der Essener Bezirksligist SuS Haarzopf steht vor einer anspruchsvollen Bewährungsprobe. Die Grün-Weißen müssen erstmals ohne ihre Lebensversicherung auskommen.

Nach 21 Jahren hat Toptorjäger [person=16210]Marc Enger[/person] den Klub vom Föhrenweg verlassen. Enger, der in der vergangenen Saison überragende 32 Treffer erzielte und sich abermals die ligaweite Torjägerkanone sicherte, will es noch einmal wissen und wechselt zum Landesligisten ESC Rellinghausen. Ein schwerer Schlag für die Haarzopfer, daraus macht auch die sportliche Leitung um Dirk Jäger keinen Hehl. "Ein Ausnahmespieler wie Marc Enger ist nicht zu ersetzen. Das werden wir nur im Kollektiv bewerkstelligen können. Es wird definitiv eine harte Saison für uns."

Einen adäquaten Ersatz für Enger hat der SuS bis dato nicht verpflichtet. Mit Marius Rotter (ESG 99/06) wurde lediglich ein Abwehrspieler verpflichtet. [person=16208]Benjamin Christ[/person] wechselt zum neugegründeten Verein GTSV Essen.

Keine Veränderungen gibt es auf der Trainerposition. Heiko Tüting, der das Amt von David Zundler in der vergangenen Winterpause übernommen hatte, genießt weiterhin das Vertrauen. Ob es ihm gelingen wird, den starken vierten Platz aus dem Vorjahr zu bestätigen, erscheint zum jetzigen Zeitpunkt äußerst fraglich. Der Abgang Engers und die Gruppeneinteilung mit den ambitionierten Teams aus Duisburg haben die Erwartungen merklich gedämpft. Für die Haarzopfer gehe es nur darum, den Worst Case zu vermeiden. "Der Klassenerhalt hat oberste Priorität. Wir wollen uns von den Abstiegsplätzen fernhalten", betont Jäger.

Autor: Martin Herms

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