Nach einem Kurztrainingslager in Berlin zieht die Sportliche Leitung des TV Jahn Hiesfeld ein mehr als zufriedenes Fazit.

TV Jahn Hiesfeld

Rundum gelungene Fahrt an die Spree

13. Juli 2015, 13:26 Uhr
Foto: Ketzer

Foto: Ketzer

Nach einem Kurztrainingslager in Berlin zieht die Sportliche Leitung des TV Jahn Hiesfeld ein mehr als zufriedenes Fazit.

Denn nicht nur die Resultate in den Partien gegen den früheren Profiklub Tennis Borussia Berlin (3:1) und den 1. FC Wilmersdorf (3:0) stimmten. Jahn-Trainer Jörg Vollack hatte auch an der allgemeinen Leistung gegen die beiden Berliner Sechstligisten nichts zu meckern: "Da waren wirklich nicht nur die Ergebnisse erfreulich, die taktische Disziplin und die Art und Weise, wie wir agiert haben, war wirklich gut."

Dabei war der Trip in die Bundeshauptstadt "weniger ein Trainingslager im klassischen Sinne, sondern eher eine Kennenlernfahrt, bei der sich die Jungs so ein bisschen beschnuppern konnten", wie Vollack erklärt. Rund um die Partien gegen TeBe und Wilmersdorf blieb natürlich auch noch ein wenig Zeit, um die Vorzüge der Millionen-Metropole zu genießen. Am Freitag genossen die "Veilchen" eine Schiffsfahrt auf der Spree, am Samstagabend stand ein Mannschaftsessen auf dem Programm. "Nach dem Essen haben wir die Jungs dann von der Leine gelassen. Über die Stränge geschlagen hat nach meinem Kenntnisstand keiner", grinst der Coach.

Weiter geht es nach der Heimkehr in westliche Gefilde mit zwei knackigen Testspielaufgaben. Sonntag geht es zum Regionalligisten FC Kray, 48 Stunden später steht eine weitere Auswärtspartie bei Oberliga-Aufsteiger SV Schermbeck an. "Wir suchen uns bewusst Testgegner, die uns etwas abverlangen. Es bringt ja nichts, sich ständig mit Kreisligisten zu messen, die man dann hoch schlägt. Mir geht es bei den Testspielen vor allem um die Art und Weise, wie wir uns präsentieren und weniger um die Ergebnisse", erklärt Vollack.

Repelen ein "lösbares Los"

Rein nur um das Ergebnis geht es dann aber in jedem Fall am 9. August, wenn die Erstrundenpartie im Niederrheinpokal beim Landesligisten VfL Repelen ansteht. Vielleicht hätte man sich "Am Freibad" einen attraktiveren Gegner gewünscht, doch der Trainer "ist auch schon zu lange dabei, um rumzumeckern. Das ist ja kein Wunschkonzert. Wir sollten den Anspruch haben, einen klassentieferen Gegner zu schlagen. Ich denke, Repelen ist ein lösbares Los", meint Vollack zum ersten Pflichtspiel der kommenden Saison.

Autor:

Mehr zum Thema

Wettbewerbe

Mannschaften

Rubriken

Kommentieren