Als Trainer Gertjan Verbeek nach dem MSV-Spiel über die folgende Trainingswoche sprach, da machte er keinen Hehl daraus, dass die Phase der Entscheidungen gekommen ist.

VfL Bochum

Gregoritsch im HSV-Quartier gesichtet

12. Juli 2015, 17:04 Uhr
Foto: firo

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Als Trainer Gertjan Verbeek nach dem MSV-Spiel über die folgende Trainingswoche sprach, da machte er keinen Hehl daraus, dass die Phase der Entscheidungen gekommen ist.

Knapp zwei Wochen vor dem Saisonstart sind längst noch nicht alle Stammplätze vergeben.

Gemeint war damit sicher nicht das Thema Michael Gregoritsch, doch die Zukunft des Österreichers war nicht einmal 24 Stunden später aktueller denn je. Am Sonntagmittag nämlich traf sich Gregoritsch in Mönchengladbach am Rande des Telekom-Cups mit Peter Knäbel, Sportdirektor des HSV. Ein deutliches Indiz dafür, wo der österreichische U21-Nationalspieler seine Zukunft sieht.

Zwar schwieg Gregoritsch bislang, auch aus Respekt gegenüber seinem momentanen Arbeitgeber VfL Bochum, an den er noch drei Jahre gebunden ist. Sein Wechselwunsch ist dennoch allzu verständlich. Die Fakten: Der Transfer zum HSV wäre ein Sprung in die Bundesliga, eine Verdreifachung des Gehaltes auf bis zu eine Million Euro pro Jahr und die Stadt Hamburg hat er während seiner Zeit beim FC St. Pauli kennen- und liebengelernt.

Gesamtpaket von 3,5 Millionen

Und so signalisiert der Besuch beim Turnier, dass die Entscheidung naht. Die Krux ist nur, dass der HSV zum wiederholten Male mit seinen finanziellen Angeboten beim VfL abgeblitzt ist. Zu einem erneuten Gespräch zwischen den Klubs, dass am Sonntagabend in Mönchengladbach stattfinden sollte, äußerte sich VfL-Sportvorstand Christian Hochstätter gegen 14 Uhr so: „Davon weiß ich nichts.“

Ob es nun ein Gespräch gab oder nicht, die VfL-Position ist klar: Zahlt der HSV die vom VfL geforderte Summe, darf Gregoritsch gehen – sonst bleibt der Österreicher in Bochum. Das Gesamtpaket des Transfers soll sich auf 2,5 Millionen Euro für den VfL plus eine Million Euro für Hoffenheim belaufen.

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