Wer hätte das vor dem Turnier gedacht? Wohl niemand! Die Ballfreunde Bergeborbeck stehen im Endspiel um das Borbecker Banner 2015.

Borbecker Banner Cup 2015

"Kilometerfresser" stehen im Finale

Krystian Wozniak
11. Juli 2015, 10:59 Uhr
Foto: Ketzer

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Wer hätte das vor dem Turnier gedacht? Wohl niemand! Die Ballfreunde Bergeborbeck stehen im Endspiel um das Borbecker Banner 2015.

Der B-Ligist von der Hagenbecker Bahn konnte beim ältesten Fußballturnier der Stadt Essen im Viertelfinale bereits für Aufsehen sorgen, als die Mannschaft des Trainergespanns Frank Zabinski/Marco Brinkmann den Landesliga-Absteiger Vogelheimer SV (4:3) besiegte. "Das war schon eine ganz starke Leistung", meint Brinkmann. Am Freitag folgte dann das Halbfinale gegen den SV Borbeck - ein Duell zweier zukünftiger Ligakonkurrenten.

Die Ballfreunde taten sich diesmal schwer und konnten letztendlich einen glücklichen 2:1-Sieg einfahren. "Das war keine gute Leistung. Man hat gemerkt, dass die Jungs schwere Beine haben. Im Endeffekt zählt aber das Ergebnis und wir stehen im Endspiel. Das hätte vor dem Turnier niemand gedacht. Jetzt wollen wir natürlich auch den großen Favoriten ärgern", sagt Brinkmann. Im Finale treffen die Ballfreunde nämlich auf den Gastgeber SC Frintrop, der die SG Schönebeck (2:0) im Halbfinale besiegte. "Das war kein schönes Fußballspiel. Es ging sehr hitzig zu und wir waren am Ende der glückliche Sieger. Jetzt stehen wir im Finale und wollen das Banner natürlich am heimischen Schemmannsfeld behalten", betont SCF-Trainer Sascha Fischer.

Der Finalgegner Ballfreunde Bergeborbeck wird für das Endspiel am Samstag (16 Uhr) wie schon für das Halbfinalspiel am Freitagabend eigens aus dem Trainingslager anreisen. Zabinski und Brinkmann bereiten ihre Schützlinge bis einschließlich Sonntag im niederrheinischen Kranenburg auf die bevorstehende Kreisliga-B-Saison vor. Die Entfernung zwischen Essen-Frintrop und Kranenburg liegt bei rund 80 Kilometern. "Wir sind die Kilometerfresser der diesjährigen Banner-Auflage. Sollten wir das Ding an die Hagenbecker Bahn holen, hätte sich jede einzelne Fahrt gelohnt", findet Brinkmann.

Autor: Krystian Wozniak

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