Für Junior Caicara ist die Hitze als Brasilianer kein Problem. Der Neuzugang verfügt zudem über ein sonniges Gemüt.

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Caicara will Dunga auf Schalke sehen

07. Juli 2015, 14:52 Uhr
Foto: Redemann

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Für Junior Caicara ist die Hitze als Brasilianer kein Problem. Der Neuzugang verfügt zudem über ein sonniges Gemüt.

Das wurde im Mediengespräch vor Ort in Velden, wo das Schalker Team sein Trainingslager absolviert, schnell klar. RevierSport sprach mit Schalkes neuem Rechtsverteidiger (*27.04.1989), der für etwa fünf Millionen Euro vom bulgarischen Klub Ludogorets Razgrad zu den Königsblauen wechselte, aber nicht nur über die "Typfrage".

[b] Junior Caicara über...[/b]

seine ersten Eindrücke:
Ich bin gut aufgenommen worden. Man merkt sofort, dass Schalke ein großer Klub ist. Über die ersten Tage kann ich nur Positives sagen.

seinen neuen Spitznamen "Maschine":
Es gefällt mir natürlich, wenn der Trainer so etwas über mich als neuen Spieler sagt. Ich will aber zeigen, dass ich nicht nur über gute Fitnesswerte verfüge, sondern auch was am Ball kann.

sich als Spielertyp und etwaige Vorbilder:
Ich bin ein großer Fan von Dani Alves und würde meinen Spielstil am ehesten mit seinem vergleichen. Ich will ihn aber natürlich nicht kopieren, sondern meine eigenen Stärken einbringen. Trotzdem ist es mein Ziel, irgendwann einmal sein Niveau zu erreichen.

seinen Zimmernachbarn und Sprachbarrieren:
Ich schlafe mit "Choupo" auf einem Zimmer. Ich spreche etwas englisch, Eric-Maxim kann sogar etwas portugiesisch. Wir verstehen uns gut. Ich hoffe, dass ich schnell deutsch lerne und am Ende des Trainingslagers schon ein kleines Interview auf deutsch geben kann. [i](Anm. d. Redaktion: Schalkes Teammanager Jan-Pieter Martens bereitet zur Zeit eine Liste mit den 100 wichtigsten Fußballbegriffen vor, die Junior Caicara im Trainingsalltag weiterhelfen soll.)[/i]

seinen Charakter:
Ich war immer ein offener und lebensfroher Typ, so wie Brasilianer eben sind.

Gedanken an die Nationalmannschaft:
Erst jetzt, wo ich auf Schalke bin, fange ich an, von der Selecao zu träumen. Carlos Dunga (Brasilianischer Nationaltrainer, Anm. d. Red.) wird den Weg nach Bulgarien vielleicht nicht kennen, den nach Deutschland aber bestimmt. Brasilien hat zwei Rechtsverteidiger, die schon etwas älter sind, zur nächsten WM werden die wahrscheinlich nicht fahren, vielleicht ist das meine Chance. Die Reihenfolge für mich ist aber klar: Erstmal werde ich alles geben, um auf Schalke Stammspieler zu werden, dann kann ich vielleicht den nächsten Schritt machen und mich für die Nationalmannschaft empfehlen. Aber schreiben Sie ruhig, dass dies ein offener Aufruf an Carlos Dunga ist, mal nach Schalke zu kommen (lacht).

mögliche Konkurrenz durch einen weiteren Rechtsverteidiger:
Für solch einen Klub wie Schalke 04 ist es doch völlig normal, dass die Mannschaft auf jeder Position mit Qualität doppelt besetzt ist. Das ist also kein Problem für mich.

die Fans auf Schalke:
Meine Mitspieler haben mir schon davon erzählt und berichtet, dass sie sehr eng mit der Mannschaft verbunden sind und ihr Team in guten wie in schlechten Zeiten unterstützen. Die Fans sind beim FC Schalke immer präsent. Das ist auch ein ganz wichtiger Faktor und macht die Größe eines Klubs aus. Solche Fans sind immer eine Extra-Motivation.

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