Wie der Landes-Eissport-Verband NRW am Samstag bekanntgab, einigte man sich mit den drei Revierklubs aus Herne, Duisburg und Essen auf eine Unterbrechung des Nachprüfungsverfahrens.

Eishockey-Oberliga

LEV unterbricht Nachprüfungsverfahren

04. Juli 2015, 13:53 Uhr
Foto: Tillmann

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Wie der Landes-Eissport-Verband NRW am Samstag bekanntgab, einigte man sich mit den drei Revierklubs aus Herne, Duisburg und Essen auf eine Unterbrechung des Nachprüfungsverfahrens.

Weitere Angaben wurden mit Verweis auf das schwebende Verfahren aber vorerst nicht gemacht. Das Sommertheater kann somit immer noch nicht als beendet angesehen werden.

Mitte Juni hatte der LEV NRW gegen die Vereine Herner EV, EV Duisburg und Moskitos Essen ein Sportsrechtswegverfahren eingeleitet. Aus Sicht des LEV NRW war der Rücktritt dieser drei Clubs von einer Meldung für die Oberliga unter dem Dach des LEV NRW satzungswidrig. Daraufhin sollten die betroffenen Klubs mitsamt aller Nachwuchsmannschaften vom Spielbetrieb ausgeschlossen werden. Was bei Fans und Verantwortlichen für Entsetzen und Kopfschütteln sorgte. Beim LEV NRW war man der Ansicht, dass diese Sperre auch für Ligen des Deutschen Eishockey-Bundes (DEB) gelte. Allerdings stärkte am vergangenen Mittwoch das ständige Schiedsgericht die Position des DEB. Dieser hatte zuvor den drei Bewerbern aus dem Revier die Lizenz für die neue Oberliga Nord erteilt.

"Alle Beteiligten vereinbarten Stillschweigen über den weiteren Verlauf des schwebenden Verfahrens", hieß es in der Pressemitteilung des Verbands.

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