Der SC Werden-Heidhausen zählt zu den glücklichen Vereinen, die der Ligenreform und der damit verbundenen prekären Abstiegsregel nicht zum Opfer gefallen sind.

SC Werden-Heidhausen

Konietzko muss acht Abgänge verkraften

Martin Herms
27. Juni 2015, 15:07 Uhr
Foto: Thorsten Tillmann

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Der SC Werden-Heidhausen zählt zu den glücklichen Vereinen, die der Ligenreform und der damit verbundenen prekären Abstiegsregel nicht zum Opfer gefallen sind.

Trotz einer soliden Ausbeute von 40 Punkten in 30 Spielen musste der Klub aus dem Essener Süden bis zum letzten Spieltag zittern, ehe der Bezirksliga-Klassenerhalt perfekt war. Platz neun kann für das Team von Trainer Danny Konietzko durchaus als Erfolg bezeichnet werden. Ob die Werdener diese Platzierung in der kommenden Spielzeit bestätigen können, steht derzeit auf einem anderen Blatt. Trotz guter Rahmenbedingungen und einer runderneuerten Anlage ist der Klub im Vergleich zur Konkurrenz finanziell nicht auf Rosen gebettet. Laut Konietzko trifft das auf mehrere Vereine aus der näheren Umgebung zu. "Es ist kein Zufall, dass zuletzt viele Vereine aus dem Essener Süden verschwunden sind. Im Norden wird einfach viel mehr Geld in die Hand genommen. Da können die Klubs im Süden nicht mithalten. Uns geht es da ähnlich. Unter diesen Umständen ist es ein großer Erfolg, dass wir in der neuen Bezirksliga vertreten sind", betont der langjährige Linienchef der Werdener.

Das fehlende Geld bleibt jedoch das große Problem des Klubs und macht sich vor allem bei der Kaderplanung für die nächste Saison bemerkbar. Insgesamt acht Spieler werden das Löwental verlassen. Dazu gehören [person=9627]Nico Rüth[/person] (Troisdorf), [person=24503]Rainer Imhoff[/person] (Fußballpause), [person=15616]Björn Homberg[/person], [person=9923]Heiko Wirtz[/person] (beide ESC Rellinghausen), [person=15627]Tim Petzke[/person] (Wanne 11), [person=14389]Jonas Altenkamp[/person] (Ziel unbekannt), [person=15615]Jan Brückner[/person] (SG Kupferdreh-Byfang) und [person=24502]Halil Erciyas[/person] (VfB Frohnhausen). Konietzko räumt ein, dass die Verluste schwerwiegend sind. "Da sind einige Abgänge dabei, die wir kaum kompensieren können."

Auf der anderen Seite kann Heidhausen bis dato vier externe Zugänge vermelden. Torhüter [person=23158]Leo Krick[/person] (Mülheimer SV 07), [person=24542]Serdar Dedemen[/person] (Bottrop 11), [person=23536]Tim Stränger[/person] (VfB Frohnhausen) und Armin Gusalic wurden verplichtet. Der einstige Torgarant [person=15626]Jason Munsch[/person] wird aus der eigenen Reserve reaktiviert, [person=15628]Marc Scheirich[/person] und [person=12011]Christian Pape[/person] fallen nach ihren langen Verletzungspausen unter die Kategorie 'interner Neuzugang'. Konietzko macht jedoch keinen Hehl daraus, dass seine Mannschaft weiterhin Spieler auf allen Positionen sucht, um künftig in der Bezirksliga Gruppe 2 gegen die Konkurrenz aus Essen, Wuppertal und Velbert zu bestehen. "Wir müssen unbedingt noch etwas tun. Vor allem ein zweiter Torwart fehlt uns noch. Wem Geld nicht das Allerwichtigste ist und wer mit einer intakten Mannschaft die Herausforderung Bezirksliga annehmen möchte, kann sich gerne bei uns melden."

Autor: Martin Herms

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