Der TSV Heimaterde feierte in der vergangenen Woche sein 90-jähriges Vereinsjubiläum.

TSV Heimaterde

Ein gelungenes Jubiläum

26. Juni 2015, 16:07 Uhr
Foto: Tillmann

Foto: Tillmann

Der TSV Heimaterde feierte in der vergangenen Woche sein 90-jähriges Vereinsjubiläum.

Und dies mit einem eigenen Turnier, das etwas überraschend von der zweiten Mannschaft des SV Rot-Weiss Mülheim gewonnen wurde. Die erste Mannschaft des TSV belegte am Ende den dritten Rang. "Es war natürlich nicht ganz leicht, die Spieler so kurz nach Saisonende nochmal zu motivieren, nahezu alle Mannschaften hatten Probleme, ihr Personal zusammenzubekommen. Aber es war für unseren Klub eine schöne, gelungene Veranstaltung, auch mit dem Drumherum sind wir zufrieden", meint TSV-Coach Ralf Zils.

Der nun aber den Fokus auf die kommende Spielzeit in der Kreisliga A legt. Nach Platz neun in der Vorsaison will man sich am Finkenkamp nun weiter nach oben orientieren. "Wir wollen definitiv eine bessere Saison spielen. Wir sind letztes Jahr sehr gut gestartet, hatten dann aber einen Einbruch, Ausfälle und einige schlechte Spiele. In der Rückrunde hatten wir uns dann gefangen, als der Klassenerhalt feststand, war die Luft aber ein wenig raus", fasst Zils das Geschehene kurz zusammen. "Wir müssen nun mehr Kontinuität reinbekommen. Man kann immer mal ein Spiel verlieren, nur die Art und Weise, wie wir es in der letzten Saison getan haben, müssen wir ändern", fordert der Trainer.

Dabei behilflich sein sollen einige Neuzugänge, einer davon kommt sogar aus der Landesliga. Mit Pierre Werminghaus (Foto) vom VfB Speldorf kommt ein namhafter Torhüter zu den Schwarz-Weißen. "Über diesen Transfer freue ich mich sehr. Ihn kenne ich ja noch aus früheren Zeiten beim MSV 07", meint Zils. Ebenso ein alter "07er" ist Offensivakteur Rafael Sikora, der laut dem 46-Jährigen "ein alter Hase und ein Bombenmann für diese Liga" ist. Des Weiteren wird der Kader durch einige A-Jugendliche, darunter Außenverteidiger Ben Schemmann (ebenfalls Mülheimer SV 07), aufgefüllt. "Die Jungs müssen noch viel lernen. Es ist ein riesengroßer Unterschied zwischen Junioren- und Seniorenbereich, gerade vom Tempo und vom Körperlichen her. Aber sie haben bereits gute Anlagen gezeigt. Und wir haben eine lange Vorbereitung vor uns, an der wie die Jungs an das Niveau heranführen werden", erklärt der langjährige frühere Verteidiger vom ETB SW Essen.

Autor:

Mehr zum Thema

Kommentieren