Nach dem völlig verdienten 1:0-Erfolg gegen Westfalia Rhynern II in der Kampfbahn Schwansbell in Lünen befindet sich Viktoria Resse im Aufstiegsrausch!

Resse in der Landesliga

Viktoria im Aufstiegsrausch!

21. Juni 2015, 18:49 Uhr
Foto: Stefan Bunse

Foto: Stefan Bunse

Nach dem völlig verdienten 1:0-Erfolg gegen Westfalia Rhynern II in der Kampfbahn Schwansbell in Lünen befindet sich Viktoria Resse im Aufstiegsrausch!

Im Jahr seines 40. Bestehens spielt der Verein vom Emscherbruch damit erstmals in der Landesliga. In der Meisterschaft der Bezirksliga 11 haben sich die Gelsenkirchener in der Rückrunde von Westfalia Gemen noch die Butter vom Brot nehmen lassen. In der Aufstiegsrelegation ließ die Mannschaft von Trainer Frank Conradi nichts mehr anbrennen. Nach Teutonia SuS Waltrop wurde auch Rhynern aus dem Verkehr gezogen.

Anschließend spritzte der Sekt und die Mannschaft hüpfte völlig losgelassen um ihren Coach herum. Conradi hatte frei nach dem Motto „Scheiß drauf, Aufstieg ist nur einmal im Jahr“ extra seinen Flug nach Mallorca verschoben, wo seine Frau bereits auf ihn wartet, um seinem Team im Endspiel zur Verfügung zu stehen. Im Aufstiegs-T-Shirt brauste er direkt zum Flughafen. „Am Mittwoch geht es auf Kreuzfahrt. Als frisch gebackener Landesligist ist das natürlich doppelt so schön“, strahlte der 43-Jährige. Die große Aufstiegsparty in Gelsenkirchen fand dann allerdings ohne ihn statt.

Angefeuert von 300 frenetischen Fans, die das Team mit Rasseln, Kuhglocken und Tröten lautstark unterstützten, ließ Resse von der ersten Minute keinen Zweifel daran aufkommen, wer unbedingt in die Landesliga aufsteigen wollte. Dass es dennoch bis zur 45. Minute gedauert hat, bis Kapitän [person=17948]Mike Neumann[/person] vom Elfmeterpunkt die letzte der vielen Torchancen im ersten Durchgang nutzte, ist ein Spiegelbild der ganzen Saison. „Glückwunsch an meine Mannschaft und den ganzen Verein. Ich bin unheimlich stolz auf mein Team“, platzte es aus Conradi heraus. „Viele Teams hätten sich nach unserem Einbruch in der Meisterschaft hängen lassen, wir nicht. Deswegen war dieser Aufstieg auch verdient.“

Dem stimmte auch Rhynerns Trainer Thomas Schneider zu. „Wir konnten unser Spiel nicht aufziehen. Resse hatte die größeren Kraftreserven. Das geht schon in Ordnung.“ Die ganz große Traurigkeit war aus seinem Gesicht ohnehin nicht herauszulesen. „Für uns geht es in erster Linie darum, Spieler für die erste Mannschaft auszubilden. Ob wir das in der Bezirksliga oder in der Landesliga machen, ist nicht so entscheidend.“ Für Resse schon. „Wir haben die Bezirksliga gerockt. Jetzt rocken wir auch die Landesliga“, „droht“ Kapitän Mike Neumann schon mal an.

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