Westfalia Herne rüstet sich nach dem bitteren Abstieg in die Westfalenliga für die Oberliga-Rückkehr.

Westfalia Herne

Fünf Neue, neun Abgänge, zwei Fragezeichen

Krystian Wozniak
19. Juni 2015, 11:01 Uhr
Foto: Tillmann

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Westfalia Herne rüstet sich nach dem bitteren Abstieg in die Westfalenliga für die Oberliga-Rückkehr.

"Wir haben ein gutes Team zusammen und wollen angreifen. Ob es am Ende zum Aufstieg langt, muss man sehen", sagt Hernes Coach Holger Wortmann, der seinen Vertrag bis zum 30. Juni 2016 definitiv erfüllen wird, gegenüber RevierSport.

Neben den Verlängerungen mit Eckpfeilern wie [person=3989]Benjamin Carpentier[/person], [person=1352]Fatlum Zaskoku[/person], [person=3472]Fatmir Ferati[/person] oder [person=8798]Tim Kosien[/person] konnte der Traditionsklub fünf externe Neuzugänge präsentieren. Christian Knappmann (TSV Havelse), Jens Grembowietz (Hammer SpVg), Marko Onucka, Robin Klaas (beide VfB Hüls) und Jonas Schmidt (SV Zweckel) werden ab dem 1. Juli am Schloß Strünkede spielen. "Wir führen aktuell noch mit zwei, drei sehr interessanten Spielern Gespräche. Unsere Planungen sind noch nicht abgeschlossen", erklärt Wortmann.

Derweil wird der Westfalia-Trainer in Zukunft auf die Dienste von Sascha Samulewicz (Karriereende, Torwarttrainer BSV Schüren), Manuel Bölstler (Wuppertaler SV), Christian Luvuezo, Jusuf Kilic, Ahmet Inal, Onur Özbicerler, Martin Zakrzewski, Andre Stratmann und Jean-Pierre Schilling (alle Ziel unbekannt) verzichten müssen. Ob [person=7521]Sebastian Mützel[/person] und [person=15197]Nils Horneffer[/person] weiter in Herne bleiben, ist noch ungewiss. "Da führen wir noch Gespräche. Wir würden aber beide gerne halten", sagt Wortmann.

Nach dem bitteren Abstieg - Herne verpasste den Klassenerhalt nur um einen Punkt - richtet Wortmann den Blick nur noch nach vorne: "Wir mussten alle ein paar sehr harte Tage überstehen. Aber am Ende muss man sagen, dass wir eine richtig starke Rückrunde gespielt und Westfalia Herne von der besten Seite repräsentiert haben. Jetzt zählt nur noch die Zukunft."

Autor: Krystian Wozniak

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