Noch bis zum morgigen Freitag weilt der WSV Borussia im Trainingslager im Sauerland. Das Ferienhotel Stockhausen in Schmallenberg-Sellinghausen nutzten bereits die Sportfreunde Siegen vor ihrem Zweitliga-Aufstieg als Domizil. Ein gutes Omen, das den Kickern derzeit nur wenig Trost spendet: Die Wuppertaler müssen noch eine Menge Schweiß vergießen, ehe die Quälerei ein Ende hat.

WSV Borussia: Absage an Test-Stürmer Murati

Erst Schweiß-, dann Spielfluss

gri
13. Juli 2007, 08:49 Uhr

Noch bis zum morgigen Freitag weilt der WSV Borussia im Trainingslager im Sauerland. Das Ferienhotel Stockhausen in Schmallenberg-Sellinghausen nutzten bereits die Sportfreunde Siegen vor ihrem Zweitliga-Aufstieg als Domizil. Ein gutes Omen, das den Kickern derzeit nur wenig Trost spendet: Die Wuppertaler müssen noch eine Menge Schweiß vergießen, ehe die Quälerei ein Ende hat.

Schließlich bittet Coach Wolfgang Jerat seine Schützlinge täglich drei Mal zum Training. Die erste Einheit steigt morgens um 8.15 Uhr, die letzte am Abend um 17.30 Uhr. "Danach fallen die Jungs ins Bett", lacht Jerat. Auch das spricht für den Einsatz, den der Linien-Chef wahrgenommen hat: "Alle ziehen richtig gut mit."

Das gilt nicht für Dennis Malura, der erst nach der Rückkehr wieder zum Team stoßen wird und so lange mit der Oberliga-Mannschaft trainiert (siehe Seite 23). Zudem musste Test-Stürmer Aljmir Murati am Dienstag abreisen, nachdem die hagelbedingte Absage der Partie gegen die Sportfreunde Oestrich feststand. Der 21-Jährige, der zuletzt für den schweizer Zweitligisten FC Winterthur kickte, konnte die Verantwortlichen nicht vollends überzeugen. "Er ist ein guter Junge. Die Frage war aber, ob er auch zu uns gepasst hätte", betont der Linien-Chef.

Währenddessen wagt Jerat einen Vorausblick auf das Match gegen Borussia Mönchengladbach am kommenden Samstag (16 Uhr), das im Rahmen der Saisoneröffnung im Stadion am Zoo ausgetragen wird. "Gladbach ist für uns schon ein echter Knaller, da wollen wir uns positiv präsentieren", betont der Trainer. Dementsprechend werden vor allem diejenigen Kicker auflaufen, auf die Jerat auch in den ersten Pflichtspielen vertrauen wird. Zwar gibt er zu bedenken, dass die Truppe "direkt nach dem Trainingslager ziemlich müde ist. Vielleicht muss ich dem einen oder anderen eine Pause einräumen." Sein Zusatz: "Natürlich hat man seine Kandidaten für die erste Elf schon im Kopf."

Autor: gri

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